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Ich vergebe - v. Colin C. Tipping


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Annette Achtsam



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 100
Wohnort: Dortmund
BeitragVerfasst am: 27.12.2006, 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Helmut,
ich habe mir das Buch von Mama zu Weihnachten schenken lassen und habe erst die Einstiegsgeschichte durch.
Eine erste Frage: muss die "alte" Verletzung immer von einem gleichgeschlechtlichen Verursacher komen? Genauer gesagt: wenn ich bei mir das Muster "Du bist nie gut genug" entdecke und es in meiner letzten Beziehung wiederfinde, muss ich sie dann auch bei meinem Vater suchen oder bei meiner Mutter? - Ich glaube ja, dass das Geschlecht egal ist. Aber da interessiert mich eure Meinung.
Konkreter: Ich bin nur etwas wert, wenn ich viel leiste.
Tja, heute bin ich total krank - Nase voll - und kann nichts leisten.... Vielleicht schaffe ich es mit meinen tränenden Augen ja wenigstens etwas zu lesen. Oder soll ich das momentan auch nicht? Vielleicht will der Kosmos, dass ich mal nach innen blicke.
Kleiner Auszug aus meinen Gedankenwirrungen, aber ich hör schon auf...
Annette
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uschi



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 548
Wohnort: Bad Mergentheim
BeitragVerfasst am: 27.12.2006, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

liebe annette

ich hab mir das buch auch gekauft....tip von inge....habs aber noch nicht gelesen.............doch meine momentane stimmung bringt mich dazu, es in die hand zu nehmen...ich habe zu vergeben.........auch mir verhängen heute die tränen die zeilen.......pünktlich zu weihnachten ist mein traum von einer seelenpartnerschaft geplatzt...wobei ich denke, daß mein blick gerade verschoben/schief ist..........ich vertraue dem leben und daß mir alles dient, was mir begegnet....auch das traurige

danke dass du mich an das buch erinnert hast....fügung....
alles liebe
uschi
_________________
die liebe ist das tor zum leben
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Timezone
Gast


BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 07:52    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Uschi,

lass Dich herzlich drücken und trösten.

Weihnachtszeit ist merkwürdigerweise die Zeit, in der sich die meisten zwischenmenschlichen Konflikte abspielen.

Man hat Zeit füreinander - auch Zeit sich mit Ungesagtem zu beschäftigen
- vielleicht sieht nächste Woche ja die Welt schon wieder ganz anders aus...

Ich wünsche es Dir sehr
Timezone
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Barbara



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 432
Wohnort: Duisburg
BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

liebe Uschi,

ich schicke dir ganz viel Energie durchs Netz. Es tut mir sehr leid, dass du den Traum deiner Seelenpartnerschaft begraben musstest und das ausgerechnet zu Weihnachten. Ich denk an dich.

Barbara
_________________
Lass dich verzaubern
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Josefa Rial



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 44
BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Konkreter: Ich bin nur etwas wert, wenn ich viel leiste.
Tja, heute bin ich total krank - Nase voll - und kann nichts leisten.... Vielleicht schaffe ich es mit meinen tränenden Augen ja wenigstens etwas zu lesen. Oder soll ich das momentan auch nicht? Vielleicht will der Kosmos, dass ich mal nach innen blicke.
Kleiner Auszug aus meinen Gedankenwirrungen, aber ich hör schon auf...
Annette[/quote]

ich habe mir speziell an den Tagen zwischen den Tagen die Freiheit rausgenommen, faul zu sein, denn ich habe zu oft gesehen, daß es sich die anderen auf meine Kosten schön machen, die vielen kleinen Dinge nicht sehen, die ich leiste. Außerdem - muß ich? Ich will zumindest ein paar Tage nicht leisten. Auch ich möchte schwimmen wied er fisch im Wasser und nicht das Wasser sein.
_________________
milagro
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Annette Achtsam



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 100
Wohnort: Dortmund
BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Josefa,
das hast du schön gesagt mit dem Fisch und dem Wasser. Ich schaffe es nur selten Fisch zu sein, meistens bin ich Wasser oder fühle mich zumindest so. Nun ist meine Frage nach der Lektüre: Wo finde ich das Ursprungsmuster dafür? Ich dachte immer, es sei mein Vater gewesen, der mir z.B. den Spruch
Lerne, tue, leiste was,
dann bist du, kannst du, weißt du was.

in mein Poesiealbum geschrieben hat.
Oder war es meine Mutter, die sich nur über Leistung definiert hat. Und wie löse ich das heute auf? Ich sehe diesen Zug schon sehr lange und kann ihn nur mühsam fallen lassen. Manchmal - sehr bewusst - gelingt es mir, aber in Stresszeiten falle ich nur zu gerne zurück - um mich huinterher überfordert und von meinen Kindern im Stich gelassen zu fühlen. - Wie meine Mutter.
Also: Wie funktioniert hier die Vergebung? Ich weiß, dass ich mich selbst lieben muss, auch wenn ich nichts auf die Reihe kriege. Aber genau den Sprung von Kopf zu Bauch schaffe ich nicht.
Fragen aus wirrem Kopf
Annette
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Barbara



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 432
Wohnort: Duisburg
BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Annette, liebe Josefa

schön, der Vergleich mit Wasser und Fisch, hat mich sehr angesprochen und heute besonders berührt.

Annette, in dir sehe ich mich wieder, Spiegelfunktion also, zumindest in deinem Beitrag hier. Ich überleg auch hin und her, woher ich dieses Muster, Wasser zu sein, habe und ich merke, wenn ich weiter Wasser bin und nicht viel mehr auch Fisch (ich schreie danach innerlich), dann wird meine Welt zusammenbrechen, weil ich körperlich (Panik, Unruhe, Burnout) einfach nicht mehr klar kommen werde. Es ist auch bei mir im Moment an der Grenze.

Es ist aber nicht so, dass ich bewusst leisten möchte, sondern es ergibt sich aus meinem Alltag. Morgens ab 7.00 Uhr in der Agentur, abends dann um 17.00 Uhr zuhause. Alles was danach kommt, ist mir an sich zu viel, aber ich versuche, so wie gestern, mir einen Tag dazwischen zu schieben, wo der Abend nur mir gehört. Aber die Sondersachen, die immer zu erledigen sind, damit setze ich mich unter Druck, aus Angst, immer aus einer Angst heraus. Beispiel: Tochter hatte gebrochenen Zeh und sie beginnt jetzt wieder langsam mit joggen, sie benutzt dazu alte ausgelatschte Hallenturnschuhe, ich hab Angst, also mache ich mir und ihr Druck, dass wir Joggingschuhe kaufen gehen, abends natürlich nach der Arbeit. Beispiel: Meine Tochter hat noch nicht ihre Lohnsteuerkarte beantragt, höchtste Zeit, weil es ist ja Jahresende. Ich hab ne schlaflose Nacht, weil ich mich ärgere, dass sie nicht ihre Dinge erledigt. Solche Sachen reihen sich bei mir aneinander, ich scheine sie magisch anzuziehen und überdenke deshalb ständig meine Energien, habe aber das Gefühl, dass ich mich erst recht in Stress manövriere und merke, dass die Panik wieder angekrochen kommt und ich weiß nie, wie lange es gut gehen wird. Darum will und muss ich einen Weg finden, Fisch zu sein.
Fisch, Fisch, Fisch. Ich frage mich, was mich hindert und dich.

Barbara sehr nachdenklich und auch traurig
_________________
Lass dich verzaubern
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Annette Achtsam



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 100
Wohnort: Dortmund
BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,
was uns hindert, ist der Zwang und die Überzeugung alles kontrollieren zu wollen. Um Fisch zu sein, muss man wirklich Vertrauen in den Kosmos setzen und wissen, dass man geführt wird. Das kann ich selten. - Aber: ich habe gerade mein erstes Tipping-Formular ausgefüllt (kann man downloaden) und versuche meinem Noch-Gatten diese ganze Geschichte mit unserer Tochter zu vergeben. Ja, es ist unsere Tochter und unsere gemeinsame Heilungsaufgabe. Jeder von uns hat den anderen gebraucht und braucht ihn noch, um die alte Verletzung - das Ungeliebtsein, die Angst vorm Verlassenwerden, die Einsamkeit - zu heilen. Er ist mein Spiegel und ich seiner. Und ich habe gedacht, ich könnte ihn aus meinem Leben verbannen, bräuchte ihn nicht mehr. Tja, Fehlschluss, wir haben noch was zu lösen miteinander. Fern ab von Partnerschaft und Sexualität. Wir müssen zu unserer Liebe zurückfinden.

Was deine Tochter angeht: du weißt es doch, dass sie nie lernen wird, wenn du ihr immer alles abnimmst. Lass sie in Liebe auflaufen. Du inszenierst dir deine Überforderungssituation auch jeden Tag neu. Ich bin mir sicher, dass du manches weglassen könntest ohne dass gleich dein Leben zusammenbrechen würde. - Aus dem Grund bin ich z.B. jetzt krank geworden....

Wo ist deine Tankstelle? Die Gitarre? Was will dir deine Umgebung spiegeln? Was willst du in ihr sehen?

Also, Helmut, lies mal weiter, bin gespannt. Ich glaube die Botschaft verstanden zu haben. Mal sehen, was sich im Außen tut.

Liebe Grüße
Annette
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Isahe



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 29.10.2006
Beiträge: 29
BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fühle mich durch diesen Thread angesprochen...
bin jedoch nicht in der Lage wirklich zu antworten...
es ist nicht meine Zeit...
ich bin ganz wirr im Kopf...
Leere.....treiben.....wohin?......ohne Hafen.....oberflächliches Geplänkel......spielen.....Mauern......Verletzungen.....Narben die alles verdecken.....Schmetterlinge die sich nicht vernichten lassen.....ein eingerollter Igel.....Spiegel.....Welten.....Planeten.....Träume......
Angst.....Hoffnung.....Leben......Vertrauen......Lieben..... Erwartungen......Enttäuschung......Schmerz.....endlose Trauer......

Lieben Gruß
Isa
_________________
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie Andere mich gerne hätten.
(Unbekannt)
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Helmut



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 27
Wohnort: Herten
BeitragVerfasst am: 29.12.2006, 01:12    Titel: Antworten mit Zitat

Annette Achtsam hat folgendes geschrieben:
Hallo Helmut,
ich habe mir das Buch von Mama zu Weihnachten schenken lassen und habe erst die Einstiegsgeschichte durch.
Eine erste Frage: muss die "alte" Verletzung immer von einem gleichgeschlechtlichen Verursacher komen? Annette


Liebe Annette, da du mich direkt angesprochen hast... ich habe in den letzten Tagen wenig hier gelesen, gestern abend habe ich dann deine Frage gelesen, die ich dir (nicht wirklich) beantworten kann, ehrlicherweise. Ich habe mich aufgerafft und viel in dem Buch gelesen, ohne aber eine Antwort zu finden! Was du zuletzt geschrieben hast, trifft es schon sehr gut - Vertrauen!!! Vertrauen - sich selbst, der "göttlichen" Führung, Vertrauen schenken... und vergeben - dir selbst, den anderen - egal ob Mutter oder Vater!!! aber vor allem und immer wieder dir selbst!!!

Ich weiß nicht, ob es dir hilft, ich werde noch mal und noch mal und immer wieder weiterlesen...! Wenn ich mir die Zeit dafür nehme... Zeit scheint ja hier im Forum ein immer wieder auftauchendes unangenehmes Thema zu sein!

Eine schöne Zeit wünsche ich!!
_________________
Aus Angst
die falsche Entscheidung
zu treffen,
traf er keine!
Das war
die falsche.

Helmut Peters
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Josefa Rial



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 44
BeitragVerfasst am: 29.12.2006, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Barbara, liebe Annette,

Darum will und muss ich einen Weg finden, Fisch zu sein.
Fisch, Fisch, Fisch. Ich frage mich, was mich hindert und dich.

Barbara sehr nachdenklich und auch traurig[/quote]

Ich kann hier keinen Rat geben, außer dem, Dinge zu machen, die gut tun, die Freude machen und sich dem Einfluß Dritter entziehen (die dürfen das Ergebnis sehen, wenn sie wollen oder die gute Stimmung spüren - unaufgefordert)
_________________
milagro
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Annette Achtsam



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 100
Wohnort: Dortmund
BeitragVerfasst am: 29.12.2006, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Josefa,
eins dieser Dinge habe ich gerade getan: habe mit meiner Tochter kleine Glücksbringer gebacken: Kleeblättter, Schweine, Hufeisen, die wir gleich verschenken werden - und selbst essen. Das war nett....
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Renata



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 29
BeitragVerfasst am: 30.12.2006, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

an alle die gerade ihre Nase in dem Buch haben

...auch ich habe es diese Tage gelesen und mein erstes Formular ausgefüllt. Selbstvergebung ist auch bei mir ein grosses Thema und steht wohl an erster Stelle. Annette deine Frage zu "wie finde ich mein Muster bzw. die Ursache" beantwortet für mich das Buch mit der Aussage, dass alles gut ist, so wie es ist, wir aber oftmals die Dinge "falsch" interpretieren und eigentlich etwas ganz anderes dahinter steckt...

Dazu aber gleich eine Anschlussfrage an alle Leser: ich ertappe mich dabei, dass ich nun alles annehme, weil es ja vermutlich schon gut ist, so wie es ist. Kann das sein? Werde ich dadurch nicht total unkritisch, bzw. lasse mir alles gefallen? Nehme ich mich damit nicht immer selbst noch mehr zurück, was ich doch sonst schon so oft tue?

Liebe Uschi, wenn du magst nehm ich dich lieb in den Arm. Mein liebster Mensch der ganz tief in der Seele mit mir verbunden ist, hat mich über die Weihnachtstage auch sehr, sehr durcheinander gebracht, er kam mir vor, als wäre da eine Flugzeugturbine in seinem inneren am rotieren. Er steckt tief in seinen Problemen und alles dreht sich gerade nur noch um diese....(siehe oben) habe ich alles angenommen ohne grosse Widerständ geschehen lassen und wie es aussieht, werden wir nun zumindest zum Silvester ein Time-out für uns haben, wo ich endlich meine Befindlichkeit wieder ans Tageslicht nehmen möchte. Wünsche mir, das nicht alles in 1000 Teile zerbricht....

Auch aus meinem Winkel etwas nachdenkliche aber weiter und weiter lesende Grüsse Smilie
Renata
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Annette Achtsam



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 100
Wohnort: Dortmund
BeitragVerfasst am: 30.12.2006, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Renata,
ich glaube, es ist nicht im Sinne der radikalen Vergebung alles anzunehmen. Denn du sollst ja in der weltlichen Energie auch deine Aufagaben lösen. Wenn du dich - falls ich dich richtig verstanden habe - über die Weihnachtstage nicht wahrgenommen fühltest, dass ist das ein Muster, eine Aufgabe , an der du reifen kannst. Dann hat dein Seelenpartner sich vielleicht so in den Vordergrund gerückt, damit du ENDLICH eine Gelegenheit hattest daran zu reifen und zu sagen "Halt, Stopp, ich bin auch noch da. Frag mich doch auch mal, wie es mir geht!"
Wenn du verstehend zurücksteckst, hast du vielleicht dein Muster noch nicht klar. Was aber auch egal wäre - mittlerweile hab ich das Buch fast durch - denn er sagt ja, dass man mit der Heilung der aktuellen Situation auch die ursprüngliche heilt, selbst wenn man sie gar nicht mehr erinnert.
Wichtig wäre für deine Situation nur, ihm keine Vorwürfe aus seinem Verhalten zu machen, sondern anzunehmen, dass er sich nur dehalb so verhalten hat, um dir eine Chance zur Heilung zu geben. Eben auf der göttlichen Ebene vergeben, auf der menschlichen handeln - aber ohne zu urteilen.
Liebe weiterlesende Grüße
Annette
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Barbara



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 432
Wohnort: Duisburg
BeitragVerfasst am: 31.12.2006, 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Annette,

nun trage ich deine Antwort schon einige Tag in mir herum. Sie hat mich sehr berührt, also ich meine mich aufhorchen lassen.

Ja es ist wohl wahr, ich inszeniere diese Situationen neu, ohne dass es mir bisher bwusst war, dass ich das tue. Aber es ist wohl möglich. Ich dachte bisher immer, die Situationen ergeben sich so und ich muss handeln, Lösungen finden, kontrollieren, damit alles gut wird, ich muss Wasser sein und dafür Sorgen, dass alles gut wird. Dabei geht vieles den Bach runter. Genau das, was du beschreibst, sagt mein Freund immer zu mir: "Sobald eine Situation gut gelöst ist und ich denke, so, jetzt können wir was Schönes machen, dann ist schon wieder das nächste Problem da".
Es ist schwer für mich, das hier zu schreiben, weil es mir unangenehm ist.
Fakt ist aber, dass ich das nicht mache, weil ich das möchte, oder es mir Spaß macht, es kotzt mich ja selber an. Ich tue es, weil ich denke, das sonst "die kleine unsere Welt zusammenbrechen könnte", etwas Schlimmes passieren könnte, weil andere nicht richtig mit denken, in dem Fall meine Tochter. Ich will aber nicht mehr inszenieren, ich möchte Frieden in meinem Umfeld und ich weiß genau, dass eine andere Haltung und eine andere Energie, die ich aussende, mein und das Leben meiner Lieben verändern kann. Ich werde sehen. Und ich werde jetzt mal bei amazon schauen und mir fürs neue Jahr drei schöne Dinges bestellen:
Ich vergebe, das Buch und eine Klavier CD mit romantischen Liedern und eine CD von Georges Moustaki, da gehe ich nämlich bald auf ein Konzert, habe ich zu Weihnachten bekommen. Jep.

Barbara
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