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Arzt und Geistiger Heiler - gehören die zusammen?


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Inge



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 31.12.2006, 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

uschi hat folgendes geschrieben:

in china gab es früher ein sehr wirkungsvolles gesundheitssystem. jede familie hatte einen hausarzt. dieser wurde regelmäßig bezahlt, solange alle in der familie gesund waren...wurde einer krank, wurde die zahlung so lange eingestellt, bis ALLE wieder gesund waren.....finde ich genial.

uschi


wieviel Ärzte würden dieses Spielchen wohl mitmachen?

Aber es ist ja nur eine Legende. Zwinkern

AYurveda ist einfach genial. Gibts sogar in Kassel.

TCM auch.

HEiler sind in England auch schon etabliert.

Gute Heilpraktiker sind ausgebucht.

Es wird sich entwickeln.

Und meist heilt der Körper sich selbst

wenn wir unser LEben in Ordnung bringen?
_________________
http://inge09.blog.de/
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JürgenR



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 3
Wohnort: 82538 Geretsried
BeitragVerfasst am: 01.01.2007, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Inge hat folgendes geschrieben:
Es wird sich entwickeln.

Liebe Inge,
ja, ich meine auch, dass es sich entwickeln wird, allerdings nur dann, wenn irgendwer irgendwann irgendwo irgendwas für diese Entwicklung tut. Entwicklung heißt ja hier in diesem Umfeld die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Heiler.

Weiter oben habe ich berichtet, dass mein aktuelles Projekt mit einer Ärztin vermutlich am Geld scheitern wird. Dass aber die Zusammenarbeit möglich ist, zeigt eben dieses Projekt - und ein paar wenige andere, von denen ich gehört habe.

Vielleicht können wir in diesem Forum hier Kontakte zwischen Menschen aus beiden Lagern herstellen, also dieses Netzwerk ganz handfest nutzen und einzelne Knoten miteinander verbinden, entweder zwischen Menschen im Forum selbst oder zwischen Forum und Bekanntenkreis oder nur dort. Interessierte zum Beispiel innerhalb einer Stadt oder in einer Region. Da gibt´s doch womöglich Leute, die auf der Suche nach einer Kooperation sind, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Und dann geht´s im Alltag unter. Wäre doch schade.

Liebe Grüße
Jürgen
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Inge



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 01.01.2007, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat



entspannt der ENERGIE folgen

dann lebt das Leben und die Heilerei

sich wie von selbst.

Was heilt hat recht.

Und nicht der PROFIT.



[/img]
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emm



Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 637
BeitragVerfasst am: 04.02.2007, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jürgen,

ich denke das ganze Thema ist sehr interessant. Ich habe den Eindruck, dass sich immer weniger Menschen gesund fühlen und nach Heilung suchen.
Ich denke aber auch, dass immer weniger Menschen einfach nur zum Arzt rennen und sich reparieren lassen wollen, viele sind sehr offen für andere Wege. Auch in der Schulmedizin sehe ich neue ganzheitliche Ansätze.
Sehr spannend ist z.B. die Salutogenese oder auch Resilienz Forschung im Bereich der Psyhiatrie, die sich damit beschäftigt, warum ein Mensch gesund bleibt und nicht warum er krank wird.
Überhaupt wäre die Frage interessant, wann ein Mensch eigentlich gesund bzw. krank ist?
Es wäre sicher nicht sinnvoll, die Schulmedizin in Bausch und Bogen zu verteufeln, oder wer möchte einem Diabetiker sein Insulin ausreden?
Das sich aber verschiedene Ansätze aufeinander zubewegen und voneinander profitieren lernen, das wird ein weiter Weg und ich denke auch, dass es eine Herausforderung ist, darüber nachzudenken, wie dies zu bewerkstelligen wäre.
Sehr häufig scheitert es mit Sicherheit daran, dass eben Hilfesuchende das nutzen, was von der Krankenkasse bezahlt wird, nachvollziehbarer Weise, mach ich auch so.
Ob ein Arzt oder Heiler oder Therapeut oder sonstwas hilfreich ist, liegt meiner Meinung nach häufig viel mehr in der Persönlichkeit des Arztes/Heilers, als in der Methode die er anwendet. Und sowas kann man nicht lernen, auch nicht auf der Uni.
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brigitte



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 167
Wohnort: Passau
BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

emm hat folgendes geschrieben:

Ob ein Arzt oder Heiler oder Therapeut oder sonstwas hilfreich ist, liegt meiner Meinung nach häufig viel mehr in der Persönlichkeit des Arztes/Heilers, als in der Methode die er anwendet. Und sowas kann man nicht lernen, auch nicht auf der Uni.


Hallo emm,
das ist eine Ansicht, die ich nicht grundsätzlich teilen kann. Meiner Meinung nach gibt es durchaus Heilmethoden, die wirken unabhängig davon, ob der Heilende die passende Persönlichkeit hat oder gar sympathisch ist.

Beispiel 1: Der Orthopäde, der meine Achillessehne zusammengenäht hat, war mir nicht nur sympathisch, aber er hat verdammt gut gearbeitet.

Beispiel 2: Der frühere Hausarzt meiner Mutter war supersympathisch, Sie hatte das Gefühl angenommen zu sein, etc. Als er seine Praxis schloss und sie den Arzt wechselte, musste sie feststellen, dass sie Jahre lang falsch behandelt worden war und sich eine lange Leidensgeschichte hätte ersparen können.

Eine Grundsatzfrage ist wohl, was man von einem "Heiler" erwartet:
* angenommen und verstanden zu sein
* Hilfe und Unterstützung

Natürlich geht auch beides gemeinsam - das ist dann ideal.

Aber im Zweifelsfall such ich mir meine Ärzte lieber nach den Kompetenzen aus, die erforderlich sind.
_________________
alle wasser, die sich trennen, fließen endlich doch wieder zusammen (chin. Weisheit)
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Inge



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Und auch das ist nicht einfach?

http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:Pharmaindustrie-Die-Schein-Forscher/581173.html

was der Arzt davon hat,

wenn er uns zu Dauerpatienten zu machen?

Hat der Arzt in den vergangenen Monaten zufällig eines der folgenden Medikamente verschrieben:

gegen Magenschmerzen: Nexium oder Pantozol?
gegen Bluthochdruck: Emestar, Diovan, Atacand, Votum oder Olmetec?
gegen zu hohe Cholesterinwerte: Locol oder Cranoc?

Wenn ja, dann hat der Arzt vielleicht gedacht, es sei das beste Medikament für Sie. Vielleicht war es aber auch nur das beste für ihn. Denn für die Verordnung all dieser Präparate konnten Ärzte in den vergangenen Monaten Geld von der Pharmaindustrie bekommen. Selbstverständlich nicht direkt, das wäre ja Bestechung......
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emm



Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 637
BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brigitte,

du hast natürlich recht, ein unfähiger, wahnsinnig lieber Arzt hilft nicht wirklich weiter. Aber ich meine, dass die Arzt/Patientenbeziehung oft unterschätzt wird. Bei anderen Therapeuten ist es selbstverständlicher nach einer "Persönlichkeit" zu suchen.

Hallo Inge,

das einzige was ich mitbekomme ist, dass der Internist der Einrichtung in der ich arbeite gerade versucht allen Patienten das Nexium abzusetzen, da er wegen dieser sehr teuren Dauermedikamente sein Budget überstrapaziert und Strafe zahlen mußte.
Ich weiß nicht ob es hilfreich ist, wenn sich alternative Heilmethoden und Schulmedizin annähern sollten, die Ärzteschaft immer wieder als halbmafiöse Vereinigung hinzustellen.
Es gibt vielleicht mehrere Wege sich dem selben anzunähern und wie ich bereits erwähnte gibt es in der Schulmedizin inzwischen auch sehr interessante Ansätze.
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Josefa Rial



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 44
BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Emm, hallo Brigitte,

ich habe schon länger den Verdacht, daß ich von Hypochondern umgeben bin, und habe gleich mal nachgucken müssen, welche Dauermedikamente in meiner Umgebung geschluckt werden. Wenn es nicht so geschmacklos wäre (ich habe einmal eine Metastase gesehen, 2 Monate bevor der Patient starb), würde ich doch glatt vielen Leuten bei der leisesten Veränderung an ihrem Körper einreden, daß sie sofort den Arzt aufsuchen sollen. Das könnte ich ohne Probleme.
Liebe Grüße
_________________
milagro
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emm



Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 637
BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Josefa,

tut mir echt leid, aber ich verstehe nicht, was du sagen möchtest und zwar ehrlich nicht. Kannst du mir das nochmal mit anderen Worten sagen?
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brigitte



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 167
Wohnort: Passau
BeitragVerfasst am: 05.02.2007, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Emm, hallo Josefa,
das Thema "Gesund bleiben und werden" ist wohl sehr vielschichtig und vielseitig. Was dem einen hilft, ist für den anderen Gift und Situation, Person, Zeitpunkt und viele weitere Fasktoren spielen eine Rolle.

Was ist gesund? Was ist krank?

Manch Hypochonder fühlt sich todkrank, wenn er einen Floh husten hört und andere fühlen sich pudelwohl, obwohl sie so krank sind, dass der Tod schon vor der Tür steht.

Wie schon ausgiebig diskutiert wurde, halte auch ich eine ganzheitliche Sichtweise für erstrebenswert. Allerdings kann auf die Schulmedizin auch nicht verzichtet werden (OPs, etc.)

Wichtig ist natürlich sich kennen und vertrauen zu lernen und zu einer sinnvollen Wahrnehmung zu kommen. Und sich nicht einschüchtern zu lassen.

Es ist fatal, dass die Schulmedizin in vielen Bereichen zu einem Wirtschaftsunternehmen degradiert ist.

Das habe ich bei meiner Achillessehnen-OP persönlich zu spüren bekommen.

Als ich bei der Anmeldung gefragt wurde, ob meine Versicherung die Chefarztkosten übernimmt, sagte ich, dass ich das nicht mehr weiß und mir das egal ist, von wem ich operiert werde.

Als ich dann - bereits OP-vorbereitet - im Krankenzimmer lag, wurde ich vom diensthabenden Arzt dringend darum gebeten (besser gesagt: mir wurde die Pistole auf die Brust gesetzt) zu unterschreiben, dass ich persönlich die Kosten übernehme (falls die Versicherung nicht dafür aufkommt), weil der Arzt ja extra wegen mir (Privatpatientin) aus einer anderen Stadt am Sonntag anreist. Die Begründung: "Wir (das Krankenhaus) sind ein Wirtschaftsunternehmen"

Aus der Not der Stunde heraus (Bein angeschwollen wie ein Fußball, etc.) habe ich unterschrieben. Meine Versicherung hat die Leistung übernommen. (Glück gehabt!)

Wie gesagt: der Arzt hatte dann nicht nur Sympathien von mir, obwohl er seine Arbeit echt gut gemacht hat.

Doch da sind wir auch beim Thema Krankenkassen gelandet.

Einerseits ist es völlig unverständlich, dass Privatpatienten in den Genuss von Behandlungsmethoden kommen, die Kassenpatienten vorenthalten werden.

Meiner Meinung nach sollten die Menschen nach den medizinischen Erfordernissen und Möglichkeiten behandelt werden.

Anderseits wird in der Öffentlichkeit kaum darüber geredet, dass Privatpatienten schlichtweg abgezockt werden.
Wenn mein Mann (Kassenpatient) und ich wegen Kopfschmerzen zum Arzt gehen, bekommt er den Tipp Aspirin zu nehmen und sich die Tabletten selbst zu kaufen, weil sie weiniger kosten als der Mindestzuzahlungsbeitrag und sich hinzulegen. Ich bekomme zwar auch diesen Tipp, aber es werden vorher diverse Ausschlussdiagnosen erstellt, wie Blutabnahme, Röntgen, CTG, etc.
Diese kosten dann ca. 500.- Euro mehr.

Natürlich gibt es auch gute Ärzte, die versuchen den Menschen gerecht zu werden. Unsere Hausärztin hat - glaube ich - ´nen ganz guten Weg gefunden. Sie ist aber auch nicht glücklich damit, wie Ärzte wiederum von den Versicherungen gegängelt werden.

Puh! Jetzt mach ich lieber ´mal ´nen Punkt. Denn bei diesem Thema kann ich mich richtig reinsteigern.

Ich wünsche euch für alle Fälle eine gute Gesundheit, damit ihr gar nicht erst in der Ärztemaschinerie landet.

Alles Liebe Brigitte
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Inge



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 06.02.2007, 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
Wie schon ausgiebig diskutiert wurde, halte auch ich eine ganzheitliche Sichtweise für erstrebenswert. Allerdings kann auf die Schulmedizin auch nicht verzichtet werden (OPs, etc.)


Natürlich!

Und wer als Kassenpatient Glück hat, wird trotzdem ordentlich behandelt.

Aber viele Erkrankungen kann man sich ja ersparen,

wenn man Stress (auch Rauchen ist für den Körper Stress)

und Ernährung vernünftig angeht.

Aber viele Menschen, die ich kenne, machen sich selber krank,

und erwarten vom Arzt die schnelle PHARMA-REPARATUR.

Wie kann das klappen?

Meine persönliche Theorie ist ja,

dass uns der Körper per STÖRUNG das sagt,

was wir anders nicht verstehen wollten.


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emm



Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 637
BeitragVerfasst am: 06.02.2007, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Brigitte,

du hast mit allem was du sagst vollkommen recht. Ich denke man sollte nicht aus dem Auge verkieren, dass es die Scjulmedizin in gewisser Weise aber einfach schwerer hat eine weiße Weste zu behalten, als alternative Heilmethoden.

Erstens haben alle Erfahrungen mit der Schulmedizin gesammelt, also ist auch die Anzahl derer viel größer, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Dadurch, dass eben die alternativen Heilmethoden noch nicht so etabliert sind, sind sie auch noch nicht so ein Wirtschaftsfaktor, nicht abhängig von Krankenkassen und Pharmaindustrie und deshalb hat man da garnicht so die Möglichkeit sich die Finger schmutzig zu machen.

Außerdem bezweifle ich, dass jeder Geistheiler o.ä. bereit wäre Sonntags anzureisen, wenn er nicht sicher gehen könnte, dass er sein Honorar bekommt.

Ich selbst arbeite in einer Psychiatrie, bin also ganz dankbar, dass dieses Unternehmen wirtschaftlich so geführt wird, dass ich jeden Monat mein Gehalt bekomme.

Wenn man beide Richtungen miteinander verbinden würde, wäre es sicher am hilfreichsten, wenn sich beide Seiten auf das konzentrieren würde, was beim anderen funktioniert und nicht auf das was nicht funktioniert.

Mit dem was nicht funktioniert sollten sich die Vertreter der jeweiligen Gruppierung vor allem um das kümmern, was in ihrem eigenen Laden schief läuft und nicht wos beim anderen klemmt. Käme glaub ich mehr bei raus.
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Inge



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 06.02.2007, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Leider wirsd ja immer schräger.

Ein rezeptpflichtiges Arzneimittel kostet in Deutschland seit dem 1. Januar 2007 mindestens 9,65 Euro. Und das auch nur dann, wenn ein Arzneimittel-Hersteller sein Produkt für 1 Cent in den Handel bringt. Wie aber kommt der restliche Betrag zustande? Bei jedem rezeptpflichtigen Arzneimittel erhält der Apotheker ein festes Honorar von 8,10 Euro. Fehlen noch 1,54 Euro - das ist die Mehrwertsteuer. Denn anders als in den meisten europäischen Ländern kassiert der Staat in Deutschland auch bei Arzneimitteln kräftig mit.

....

Das Festhonorar macht aber gleichzeitig bisher preiswerte Arzneimittel deutlich teurer. Dies gilt vor allem für Generika. Unser Beispiel nimmt einen symbolischen Herstellerabgabepreis von gerade einmal 1 Cent an. Der prozentual festgeschriebene Großhandelsaufschlag fällt dabei nicht ins Gewicht. Mit dem Apothekenaufschlag ergibt sich ein Nettopreis von 8,11 Euro. Zuzüglich Mehrwertsteuer kommen so 9,65 Euro zusammen.


http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070206022

++++


Da loht es sich, die Verantwortung selbst zu übernehmen.
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emm



Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 637
BeitragVerfasst am: 06.02.2007, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

mag ja alles sein, ich weiß, dass da sehr viel schief läuft. Das Thema hier war aber eben wie die beiden Richtungen zusammen kommen können und nicht, was alles so schlecht ist an unserem Gesundheitssystem. So zumindest hab ich das verstanden.
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Inge



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 06.02.2007, 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Solange die Pharmalobby bestimmt, wo es lang geht,

haben über die offizielle Schiene alternative Methoden

keine Chance.

In England läuft es anders.

Und hier wird es auch anders laufen.

sobald die Menschen die Verantwortung selbst übernehmen.

Kann bald sein.
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Gesundheit, USA



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