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Alexander Przibill



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 416
Wohnort: 07743 Jena
BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Die Umgebung in der wir uns befinden, Politik und Wirtschaft - haben auch sehr viel mit Bewusstsein zu tun. Nämlich sich dessen bewusst zu sein, was um uns herum geschieht.

Liebe und eine herzliche Umarmung an und zu Euch Allen
Alexander
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Wo Klarheit ist....bedarf es keiner Diskussion.
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Erisian Eagle



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 1418
BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Alexander Przibill hat folgendes geschrieben:
Die Umgebung in der wir uns befinden, Politik und Wirtschaft - haben auch sehr viel mit Bewusstsein zu tun.


Stimmt. Man muss schon wissen, also sich bewusst sein, DASS da etwas geschieht.
Sonst vergisst man ja schnell, dass man ein Teil eines größeren Ganzen ist.


Zitat:

Nämlich sich dessen bewusst zu sein, was um uns herum geschieht.


Genau das WAS ist denke ich der Knackpunkt.
Viele der Links in der letzten Zeit waren sehr normativ, was das "WAS" anging. Da waren bereits viele Interpretationen schon gemacht worden.

Beispiel:
Anstatt einer, sagen wir mal "Klimafrage zum Thema CO2", kriegen wir den "Klimaschwindel CO2".

Und genau da krieg ich Knies mit dem Wort "Bewusstsein". Bewusst bin ich mir, in meinem Verständnis, einer Sache, wenn ich möglichst viele Informationen NEUTRALER Natur habe und aus eben jenen dann achtsam und sachte ein eigenes Bild zusammensetzen kann.
Aber eben die Art von Info habe ich derzeit nicht. Ich bekomme vorgeprägte Inhalte und werde auch nicht mit ausgleichenden Gegendarstellungen versorgt.
Sprich: man gibt mir keine Informationen, sondern MEINUNGEN.
Die aber sind hyperrealitärer Natur. Bewusstsein dagegen ist abstrakt.

Ich fühle mich als würde ich Zucker wollen, aber Marmelade bekommen. Ist zwar beides süß aber Marmelade ist eingeschränkter. Damit kann ich nicht meine geliebte süß-sauer-soße anrühren.
Einschränkung und Bewusstsein = ieeeeek
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Was du hasst, das erschaffst du.
Was du liebst, das erschafft dich.
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Alexander Przibill



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 416
Wohnort: 07743 Jena
BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Es steht genug bereit. Es ist deine Entscheidung ob du eine Meinung kosumiertst, oder eine Meinung. Den Unterschied kannst nur du für dich speziell herausfinden.
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Erisian Eagle



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 1418
BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Alexander Przibill hat folgendes geschrieben:
Es steht genug bereit. Es ist deine Entscheidung ob du eine Meinung konsumiertst, oder eine Meinung. Den Unterschied kannst nur du für dich speziell herausfinden.


Liesst sich für mich:
"Mach deine Achtsamkeit selber, ich hab kein Interesse daran wie ich dir dabei helfen kann"

Ist natürlich legitim, denn im End ist ja wirklich jeder für seine Achtsamkeit und sein Bewusstsein selbst verantwortlich.
Dennoch frage ich mich, ob eine solch einseitige Gewichtung nicht letztendlich dem Konzept Bewusstsein widerspricht.
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Alexander Przibill



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Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 416
Wohnort: 07743 Jena
BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Dem ist nicht so Andreas! Ich habe gerne ein Ohr für alle. Ich kann nur nicht ellenlang schreiben wie Du.
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Erisian Eagle



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 1418
BeitragVerfasst am: 12.03.2009, 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Alexander Przibill hat folgendes geschrieben:
Dem ist nicht so Andreas! Ich habe gerne ein Ohr für alle.


So wirkst du aber irgendwie nicht.
Im Gegenteil du machst, zumindest auf mich, einen sehr verschlossenen und ausweichenden Eindruck.

Du kommst mir "sehr weit weg" vor.
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Edith



Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 594
BeitragVerfasst am: 13.03.2009, 09:12    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe mir die Links nun alle angesehen und gelesen.
und vielleicht könnte man einen eigenen Faden für Fragen zu diesem Projekt aufmachen?

ich würde da gerne erfahren, was Dich Alexander an dem Projekt begeistert. Was Dein Herz dabei zum höher schlagen bringt und was Dich daran "ruft".

Vor bald 15 Jahren besuchte ich einige Kurse der Firma Landmark.
Und diese Firma stand immer unter dem Verdacht eine Sekte zu sein.
Und demzufolge waren die Menschen die zu Informationsabenden kamen auch recht vorsichtig. Vorallem weil Ihre Lieben, die sie zu diesem Abend "geschleppt" hatten Smilie so euphorisch waren. Da kann doch was nicht stimmen...
Ich hatte immer Verständnis für diese Vorsicht und erzählte ganz einfach, was ich für mich aus den Kursen herausgeholt hatte.
Die Inhalte der Kurse finde ich nach wie vor super, nur die Art der Vermarktung entspricht mir in keinster Weise mehr, weshalb ich mich dann anderen Möglichkeiten zugewandt hab.

Aaaber, was ich damit sagen will.... was für uns in irgendeiner Art und Weise einen Bezug zu diesem Projekt herstellen könnte bist Du, Alexander. Du als Person, Du der Mensch und Dich krieg ich ehrlich gesagt auch nicht mehr mit....und das find ich schade.

Ich erinnere mich noch so gut daran, wie Du im ZZL-Forum Dich anerboten hast, ein weiterführendes Forum zu erschaffen. Ein Forum, wo man sich weiterhin miteinander austauschen kann.

Und nun habe ich das Gefühl, Du hast Dich in die Link-Ecke zurückgezogen, Dich von uns distanziert und interessierst Dich auch nicht mehr für ein Miteinander.

Das ist mein Gefühl, das ich hab. Ich sag nicht, dass es so ist.
Ich möchte Dich aber schon gerne ganz direkt fragen:
sind wir eine gedultete Randgruppe in einem für das Projekt Fürstentum Germanien genutzten Forum oder willst Du uns mit diesen Links einfach über das was Dir wichtig ist informieren?
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Edith



Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 594
BeitragVerfasst am: 13.03.2009, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

@ eagle

danke für Deine Antwort Smilie

ich freu mich über Deine Gedanken und Herangehensweise.
Sehr befruchtend Sehr glücklich

jetzt grad mal vorweg ist mir der Satz von Dir sehr angenehm hängengeblieben:

es finden sich immer Gemeinsamkeiten, wenn man ein bisschen sucht

schön...ja, das gefällt mir auch viel besser. Da ist alles offen. Fein, danke! Smilie
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Alexander Przibill



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 416
Wohnort: 07743 Jena
BeitragVerfasst am: 13.03.2009, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich habe damals…vor fast 2 1/2 Jahren gesagt ich möchte das Forum, was nur befristet war weiterführen.
Mit dem heutigen Abstand, denke ich das es verschiedene Gründe hätte.
- Ego, ich wollte auch mal „mein“ Forum haben
- Ich suchte eine Plattform zum Austausch und um Gleichgesinnte zu finden

Ihr die ihr noch hier seit habt die Dinge verfolgt, und es ist wie in einer Art WG.
Man mag sich und geht sich auch auf den Zeiger.
Man streitet sich und knallt die Tür hinter sich zu, manche kommen wieder, andere nicht.

Der Austausch und die gemeinsame Kommunikation hat teilweise funktioniert und oft nicht.
Das mag daran liegen das ich irgendwann die ganzen Threads nicht mehrlesen konnte/wollte, und somit auch nur auf einzelne Antworten selbst was geschrieben haben. Dies war dann nur auf eine Person und eine Antwort bezogen, denn den ganzen Zusammenhang kannte ich nicht, weil ich nicht jedes Posting las.

Seit meiner Kündigung Mitte 2007 bis jetzt habe ich einige Höhen und viele Tiefen erlebt.
Großes Thema – Existenzangst und w a s soll ich eigentliche wirklich machen, was mich im Herzen berührt und dann mich zieht, zieht und nicht aus irgendwelchen Mustern drängt.

Verschiedenste Dinge würden an mich herangetragen…alles soweit ganz gute Dinge und Produkte. Aber es war immer Vertrieb im alten System. Ich wollte schon seit 1992 in den Vertrieb. Und vor ein paar Tagen konnte ich mir dann endlich eingestehen.
ICH bin kein Vertriebler! Oh, große Befreiung. Was nicht heißt das ich Menschen Produkte anbiete die Klasse sind und ich nicht in einer alten Vertriebsstruktur drin bin.

Bis Ende Sept 2008 bekam ich ca. 1800 Existenzgründungszuschuss. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich aus selbstständiger Arbeit vielleicht mal 1500 verdient, da ist nichts. Dann war ich beim Hartz IV Amt, aber das ist mir zu Umständlich, weil meine Umstände dementsprechend sind.

Ich gehe ins Vertrauen das das Universum meine Bemühungen und mein Tun….. in den Rückfluss bringt.

Ich kann nicht mehr in das alte System zurück und irgendeine Arbeit machen… das hat nichts mit Faulheit zu tun. Ich mache und engagiere mich gerne – aber es muss ziehen. Es muss mich geradezu in die Richtung ziehen.

Nun, was mache ich die letzten zehn Jahre? Ich habe immer wieder versucht mir zu helfen mich zu entwickeln und obwohl ich vieles nicht selbst anwenden konnte, so habe ich anderen von Möglichkeiten erzählt, oder dies in Bücher geschrieben, die noch auf Fertigstellung warten.

Mein Leben, von dem ich mal sagt das ich keinen Tag davon neu Leben möchte, war durch viel Trauer – Einsamkeit und Schmerz gefüllt.
Gerade auch das letzte halbe jahr...

Und ich denke, solange ich in diesem Körper bin, können solche Momente immer wieder kommen. Wenn sie nicht mehr kommen….ich weiß gar nicht ob ich dann noch in diesem Körper bin.

Ich möchte mehr mein heilerischen Fähigkeiten leben können und auch den Mut zu haben und zu sagen: Ja, ich kann das. Und ich darf das. Genauso, wie die anderen Dinge die in mir schlummern und seit Jahren darauf warten, das ich mir selbst die Ermächtigung und Erlaubnis geben zu ihnen zu stehen und sie zu leben. Leben zu dürfen!

Versteht ihr.

Ich bin seit 10 Jahren dabei zu erkunden was Bewusstsein ist, wie es funktioniert, wo es gespeichert wird. In oder außerhalb des fleischigen Körpers. Wie funktioniert das Universum, wie kann ich die Gesetzmäßigkeiten anwenden. wann wirken sie und warum wirken sie nicht, welches sind die Verhinderungsprogramme, wo kommen sie her, wo liegen sie, wie kann ich sie löschen, umprogrammieren, transformieren.

Wer bin Ich. Bin ich überhaupt. Freier Wille, was ist das. Gibt es den.

Werden wir gesteuert und wenn ja von wem.

Warum gibt es Krieger, wer macht die, und warum. Massensterben. Seuchen, Krankheiten, Geldsysteme und Geldfluss.

Frei Energiesysteme..

Politik! Warum schaffen die Politiker kein menschenfreundliches Dasein. Können sie das nicht, oder wollen sie das nicht. Und wer steuert die Politiker und warum? Das die „BRD“ in dem jetzigen Zustand wie es ist nicht sein darf, die ist mir schon vor Jahren immer wieder mal zu Ohren gekommen. Ausführlicher wurde ich mit dem Thema vor zwei Jahren und dann nocheinmal vor knapp einem Jahr konfrontiert.

Die oben genannten Themen sind für die meisten nicht greifbar, zu groß oder wollen nichts davon wissen und in Ruhe gelassen werden.

Jetzt scheint es mir, das mit dem Fürstentum Germania, all diese oben genannten Themen in und von einer „Gruppe“ Menschen zusammen geführt werden können.

Als Leitsatz nehme ich dafür gerne: Ein angstfreie und in Freiheit gelebtes Leben.

Das war in der Vergangenheit für fast alle nicht möglich, weil das Bewusstsein es nicht zugelassen hat und alles bis auf den tiefsten Punkt fahren wird, bevor wir dann wieder in die Erhöhung und Freiheit für alle Menschen gehen können. ( Wir sind noch nicht ganz am tiefsten Punkt, aber kurz davor)

Eine erneute Frage die sich mir stellt. Diesen Tiefpunkt bzw. Hochpunkt, soll es immer wieder mal gegeben haben. Ich persönlich kann mich an diese Punkte nicht erinnern. Aber alles besteht aus Sein und Nichtsein. Aus Leben und Sterben und wieder Leben.
Das ist die Natur und der Mensch stellt sich dagegen, da er ein Sterben und ein Nicht-mehr-Haben nicht will und nicht zulässt.

Wenn es nach dem baldigen auf, wieder ein ab gibt, so stellt sich mir die Frage: WAFÜR machen wir das alles, wenn es sowieso wieder von vorne anfängt??????

Das erinnert mich an meine Kindheit an der Nord- und Ostsee. Burgen, Berge und Tunnel buddeln und wenn eine Welle oder die Flut kommt wird alles eingerissen und fortgespült – Welche Freude hatten wir damit!!!!

Dann wurden neue Burgen und Tunnel und Berge gebastelt, mit Elan und Freude, bis die nächste Wellle…. Usw.

Vielleicht ist es das. Das es die Befreiung gibt das nix für die Ewigkeit ist und die Freude am immer wieder neu gestalten und schöpfen.


Das ich im Moment nur was auf die Linkseite stelle, liegt daran, ich einfach nur das was mir wichtig ist da hineinsetze.

Es seit ja nicht nur ihr im Forum, sonder es gibt einfach auch eine gewisse Menge an Gastlesern.

So wie auch ich mich auf täglich 2-3 Seiten informiere, oder mich zu registrieren.

Wie gesagt: Das „Fürtentum“ beinhaltet folgende Dinge die ich für mich so interpretiere, seh und spüre:

Angstfreiheit durch und mit den Menschen die gemeinsam wirken an – Grundeinkommen – neue Geld- und Geldverteilsysteme – Gier und Macht findet keinen Boden zum Keimen – Integration und Anerkennung neues und alter Heilungsmethoden – Keine Gewalt – keine Waffe – okologische Systeme – ökologisch, biologische Landwirtschaft – Anerkennung und Integration aller vorhandener alternativen Energiesysteme – insbesondere Freie Energien – Wasserstoff usw. Förderung aller Ideen, die dem wohle Aller und der Erde beitragen – Systeme der alten Wirtschaft werden nicht gefördert usw.


PS. Die „BRD“ hat bis heute keine Verfassung!

Ich bin am Wochenende wieder im Schloss zu einer Arbeitssitzung und am 21.03.2009 habe wir wieder für alle Interessierten ein Zusammensein. Ihr habt aber auch jederzeit die Möglichkeit euch selbst ein Bild u machen. Fahrt hin wenn ihr mögt.


Danke das ich mich mal wieder ein wenig mehr mit-teilen dürfte.

Liebe Grüße an Euch
Alexander


****************************************

Im Anhang sende ich gerne auch die Verfassung.


Präambel

Angesichts der Tatsache, daß die Menschheit seit nunmehr über 7000 Jahren im Kriegszustand lebt und es in dieser Zeit nur zu 36 Jahren Frieden gebracht hat, ist es nunmehr an der Zeit, etwas völlig Neues und vom Grund auf Friedliches zu schaffen. Solange das Volk seine Souveränität und seine Gewalt an einige Wenige abgibt, die noch nie fähig waren, diese Macht in gerechter und friedfertiger Art und Weise einzusetzen, sondern immer nur an der Unterjochung der anderen Menschen interessiert waren, kann es diesen Frieden nicht geben. Deshalb ist es nötig, daß das Volk nunmehr selbst die Verantwortung übernimmt und dafür sorgt, daß es alle Entscheidungen selbst trägt, um diesen Frieden zu erreichen. Nur so kann der Grundstein für einen langen oder sogar immerwährenden Frieden auf der Welt gelegt werden, um Zwietracht unter den Menschen für immer auszulöschen.


Artikel 1

1.Germania ist ein basisdemokratischer Kirchenstaat. Der bedingungslose Erhalt der gesamten Schöpfung ist die oberste Pflicht des Staates.
2.Amtssprache ist Deutsch nach der Schreibweise um das Jahr 2000.
3.Das Staatsoberhaupt ist der Fürst von Germania. Der erste Fürst von Germania ist der Gründer des Fürstentums, Michael Freiherr von Pallandt. Der Fürst ernennt und entläßt seine Stellvertreter selbst. Der Fürst, seine Nachfolger und seine Stellvertreter können jeweils einen Nachfolger bestimmen, die vom wahlberechtigten Volk der jeweils unterstellten Gebiete in geheimer und freier Wahl bestätigt werden müssen. Die Wahl gilt zunächst bis zum Ableben oder seinem freiwilligen Rücktritt. Der Fürst hat nur die Entscheidungen des Volkes gegenüber anderen Staaten zu repräsentieren und ist mit keinen sonstigen Machtbefugnissen ausgestattet. Sollte diese Befugnis überschritten werden, kann das Volk ein anderes Staatsoberhaupt bestimmen.
4.Entscheidungen, die gegen den Frieden mit anderen Völkern gerichtet sind, dürfen nicht ausgesprochen werden. Kriegserklärungen gegen Germania sind grundsätzlich vom Staatsoberhaupt zurückzuweisen und mit einer Friedenserklärung zu beantworten. Dieser Grundsatz darf nie aus der Verfassung entfernt werden.


Artikel 2

1.Alle Entscheidungen und Angelegenheiten, die nicht über internationale Verträge bereits in Anbindung an den Völker- und Menschrechtsschutz wirksam geregelt sind, sind vom Volk in Abstimmungen vorzunehmen.
2.Die Ratifikation von staatsrechtlichen Verträgen mit anderen Staaten unterliegt dem Volk.
3.Regionale Angelegenheiten werden vom Volke in den jeweiligen Gemeinden und Städten regional durch Abstimmung entschieden. Das allgemeine Wahl- und Abstimmungsrecht hat jeder Bürger von Germania, der das 16. Lebensjahr vollendet hat.
4.Überregionale Angelegenheiten werden in den Gebieten vom Volk durch Abstimmungen entschieden, in dessen Einzugsbereich sich die jeweilige Angelegenheit befindet.
5.Die allgemeinen und unveräußerlichen Menschenrechte, die in der UNO-Resolution 217 A (III) vom 10. Dezember 1948 geregelt sind, sind Bestandteil und zugleich Grundlage dieser Verfassung. Eine Verpflichtung gegenüber anderen Staaten oder überstaatlichen Organisationen erwächst hieraus nicht.


Artikel 3

1.In den Städten und Gemeinden ist ein Rat zu bilden, der dringende Entscheidungen, beispielsweise bei Naturkatastrophen, vornehmen kann, um größeren Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. Zu einem Rat kann nur gewählt werden, wer die Grundsätze dieser Verfassung ausdrücklich bestätigt und das 21. Lebensjahr vollendet hat.
2.Der Rat ist entsprechend der Größe der Städte oder Gemeinden anzupassen. In kleineren Gemeinden ist die Zahl von 5 Mitgliedern nicht zu unterschreiten. Für Stadtteile gilt dies entsprechend. Diese bilden in den Städten den Gesamtrat. Stadtteile mit mehr als 10.000 Einwohnern sind entsprechend nach geographischen Gesichtspunkten aufzuteilen.
3.Entsprechend der Anzahl der Ratsmitglieder sind Ersatzmitglieder bei der Wahl zum Rat zu bestimmen, die im Fall des Ausscheidens nachrücken. Im Falle eines Ausscheidens eines Ratsmitgliedes sind Ersatzmitglieder in der nächsten Abstimmung nachzuwählen.
4.Jeder Rat ist von Jahr zu Jahr von der wahlberechtigten Bevölkerung des entsprechenden Gebietes, im Rahmen einer notwendigen Abstimmung, zu entlasten. Geschieht die Entlastung nicht, so sind die nicht entlasteten Ratsmitglieder durch die Nachrückmitglieder zu ersetzen. Die Wahl eines neuen Rates ist notwendig, wenn die Neuwahl gemäß Artikel 4 von den Wahlberechtigten des Gebietes gefordert wird, und darüber bei einer entsprechenden Abstimmung eine Neuwahl anberaumt wird.
5.Die Abstimmungen haben mindestens jeden Monat stattzufinden. Es müssen die Grundsätze der freien und geheimen Wahl gegeben sein, es sei denn, die Bevölkerung des Gebietes beschließt offene Wahlen durch Handzeichen für ihr Gebiet.


Artikel 4

1.Die von Alters her bestehenden Städte und Gemeinden übernehmen die Funktion der Verwaltung für deren Gebiet und organisieren die Abstimmungen über Angelegenheiten gegebenenfalls in den betreffenden Stadt- oder Gemeindeteilen.
2.Um eine Abstimmung in einem Stadt- oder Gemeindeteil einzuberufen, sind Unterschriften von 5% der wahlberechtigten Bürger des Stadt- oder Gemeindeteiles vorzulegen. Der Rat eines Gebietes kann Abstimmungen über Angelegenheiten von sich aus veranlassen, wenn diesem die Angelegenheit für das Gebiet nützlich erscheint.
3.Stellt sich heraus, daß die Angelegenheit, über diese abgestimmt werden soll, mehrere Gebiete betrifft, ist folglich auch in den betreffenden Gebieten darüber abzustimmen. Die Entscheidung über die Angelegenheit obliegt damit den Wahlberechtigten in den Gebieten gemeinsam.


Artikel 5

1.Der Schutz der Familien obliegt der Gemeinschaft aller Bewohner des Staatsgebietes.
2.Kinder sind das höchste Gut der Gemeinschaft und sind entsprechend zu schützen. Der Schutz der Kinder obliegt in erster Linie der Familie. Sollte diese nicht in der Lage sein, die Kinder entsprechend zu erziehen und zu schützen, obliegt dies dem Rat des entsprechenden Gebietes, dafür Sorge zu tragen, zunächst die Familie in die Lage zu versetzen, diesen Schutz sicherzustellen.
3.Sollte die Familie auch nach einem erforderlichen Eingreifen dazu nicht in der Lage sein, können in Ausnahmefällen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, diesen Schutz herzustellen. Es ist alles Erforderliche zu tun, damit die Familie zu einem späteren Zeitpunkt wieder hergestellt werden wird.


Artikel 6

1.Die Freiheit der Berufswahl ist das Recht eines jeden Bewohners des Staatsgebietes. Als Einschränkung gilt hier nur, wenn von der jeweiligen Berufsausübung eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.
Eine Einschränkung entfällt jedoch, wenn der Berufsausübende über entsprechende Kenntnisse verfügt, wofür er dementsprechend ausgebildet worden ist.
2.Der Berufszugang kann zusätzlich durch den Staat geregelt sein, wobei die erforderlichen Kenntnisse mittels einer Prüfung nachzuweisen sind. Die Prüfung kann im Einvernehmen mit dem jeweiligen Rat des Gebietes an dem der Bewerber ansässig ist zu jeder Zeit abgelegt werden. In diesen Fällen regelt die Form und den Ablauf der Prüfung ein entsprechendes Gesetz.
3.Imker und die landeshirtlichen (vormals landwirtschaftlichen) Berufe sind in ihrer Ausbildung besonders zu unterstützen und auch bei der späteren Berufsausübung zu fördern.


Artikel 7

1.Das Rentenalter beginnt mit dem 60. Lebensjahr. Für die Rentner ist von der Gemeinschaft zu sorgen. Ein Mensch, der in der Gemeinschaft ein Leben lang gearbeitet hat, hat es verdient, von dieser versorgt zu werden.
2.Für die Rente sind entsprechende Rücklagen zu bilden, die von jedem arbeitenden Menschen zu erbringen sind. Die Höhe der Rücklagen dürfen 5% des verfügbaren Einkommens nicht überschreiten.
3.Personen, welche das 60. Lebensjahr vollendet haben, bleibt es selbst überlassen, sich auch weiterhin mit ihrem Wissen und Tun in die Gemeinschaft einzubringen und sich zur Verfügung zu stellen. Aufgrund des Rentenbezuges ist ein weiteres Einkommen für solche Arbeitsleistungen auf die Hälfte der sonst dafür vorgesehenen Vergütung zu beschränken, allerdings sollte eine entsprechende Entlastung der Rentner bei der Arbeit erfolgen. Direkte Steuern und Sozialabgaben werden aus daraus entstehendem Einkommen nicht mehr erhoben.


Artikel 8

1.Der Staat erhebt für seine Verwaltung Gebühren und Steuern.
2.Die Höhe der Staatssteuer wird hiermit auf 1% des Einkommens des jeweiligen Bewohners festgelegt.
3.Die Gebietssteuer wird festgelegt auf einen Höchstsatz von 9% des individuellen Einkommens. Die Gebietssteuer fließt direkt dem Rat des Gebietes zu, der diese dann eigenverantwortlich zu verwalten hat.
4.Die Gebühren für sonstige Leistungen sind dem tatsächlichen Kostenaufwand anzupassen. Es darf auf Dauer kein Gewinn daraus erzielt werden
5.Rohstoffe werden je nach Vorkommen und Bedarf versteuert. Rohstoffe, welche nur noch gering auf diesem Planeten vorhanden sind, unterliegen der höchstmöglichen Steuerlast. Diese beträgt nicht mehr als 100% des einfachen Warenwertes ohne Steuern.
6.Auf umweltschädliche Stoffe, wie zum Beispiel „Mineralöle“, können die Räte für ihr Gebiet zur Reduzierung der Umweltschäden zusätzliche Steuern festlegen. Die Staatssteuer beträgt bis zu 50% des einfachen Warenwertes ohne Steuern. Eine Gesamtsteuerlast von bis zu 100% des einfachen Warenwertes ohne Steuern darf nicht überschritten werden. Nachwachsende Rohstoffe sind von dieser Steuererhebung ausgeschlossen.


Artikel 9

1.Das Gesundheitswesen und die Versorgung der Bevölkerung mit Energie und Wasser, sowie die Abwasserentsorgung, wird vom Staat gewährleistet, sofern nicht genügend alternative, mit der Natur vereinbare Möglichkeiten, genutzt werden können.
2.Der Staat und die Räte haben dafür Sorge zu tragen, daß die Landeshirtenschaft nach den ökologisch sinnvollsten Erkenntnissen, auch unter Gebrauch alter oder als verschollen geltenden Techniken, soweit als irgend möglich gefördert wird.
3.Der Anbau von genmanipulierten Pflanzen sollte, soweit irgend möglich, unterbunden werden, um etwaige nicht erforschte Nebenwirkungen dieser Pflanzen entgegenzuwirken, solange keine gesicherten Erkenntnisse über deren Verträglichkeit vorliegen. Pflanzenanbau ist zwingend verboten, wenn aus der folgenden Saat kein keimfähiges Material hervorgeht.


Artikel 10

1.Jeder Bewohner von Germania hat mit dem Vollenden des 21. Lebensjahres an einem unbestimmten Wegesrand einen Obstbaum seiner Wahl zu pflanzen, der wiederum der Allgemeinheit zugute kommen wird. Von diesen Bäumen darf sich jeder Einwohner und Besucher des Landes frei versorgen.
2.Wenn sich ein Mensch innerhalb des Staatsgebietes nicht selbst mit den Grundbedürfnissen versorgen kann, hat der Rat des Gebietes dafür zu sorgen, daß zunächst die Grundbedürfnisse sichergestellt werden. Danach ist der Mensch in die Gesellschaft wieder einzugliedern und in die Lage zu versetzen, sich selbst zu versorgen.


Artikel 11

1.Das oberste Gesetzgebungsorgan ist der Volksrat in Verbindung mit dem Verwaltungsrat.
2.Über die Wahlen und die Zusammensetzung des Volksrates ist ein eigenes Gesetz zu schaffen.
3.Über die erarbeiteten Gesetzesvorlagen sind Abstimmungen durch die Räte der Gebiete einzuleiten, nachdem der Verwaltungsrat einem vom Volksrat erarbeiteten Gesetz zugestimmt hat. Hat der Verwaltungsrat ein Gesetz erarbeitet, so hat zunächst der Volksrat zuzustimmen. Das Volk entscheidet über die Annahme oder Ablehnung der Gesetze.
4.Gesetze über Angelegenheiten, die durch die grundlegende gegenseitige Ethik, die Menschenrechte oder die allgemein christlichen Regeln des Zusammenlebens oder unter Zuhilfenahme des gesunden Menschenverstandes bereits geregelt sind, sollen nicht erarbeitet werden, da eine Doppelregelung nicht nötig ist.
5.Es dürfen keine Gesetze zur Einleitung von friedenstörenden Maßnahmen oder zum Aufbau einer Armee geschaffen werden.
6.Kriegswaffen, Massenvernichtungswaffen oder sonstige auf Krieg ausgerichtete Gerätschaften dürfen auf dem Staatsgebiet von Germania weder hergestellt, noch gehandelt oder in dieses Gebiet eingeführt werden.
Sollten sich Altlasten von früherer Zeit auf dem Staatsgebiet von Germania befinden, so ist der bisherige Eigentümer zur Rücknahme nach außerhalb des Staatsgebietes von Germania verpflichtet.
Erfolgt jedoch eine Übernahme durch den Eigentümer nicht, oder wird diese abgelehnt, so ist die Altlast dem bisherigen Eigentümer auf dessen Staatsgebiet zuzuführen. Sollten sich Altlasten aus dem Staatseigentum von Deutschland finden, so ist deren Vernichtung durch den Volksrat herbeizuführen.
Für das hierfür erforderliche Kriegswaffenverbotsgesetz ist keine Abstimmung durch das Volk erforderlich.
7.Der Volksrat schafft die nötige Gesetzesgrundlage für die Einrichtung eines technischen Hilfswerkes. Hierzu können die Bewohner des Staatsgebietes zu einem allgemeinen Pflichtdienst herangezogen werden. Dieser Pflichtdienst darf nur zur Grundbildung des Volkes beitragen, um die Fertigkeiten zur Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und eine breite Allgemeinbildung für technische Vorgänge und landeshirtliche Zwecke zu garantieren, sowie in Zeiten, in denen die Folgen von Naturkatastrophen zu beseitigen sind. Das Technische Hilfswerk soll der gesamten Welt mit seinem Wissen und seinen Taten in Katastrophenfällen zur Verfügung gestellt werden, solange es sich mit den Grundlagen dieser Verfassung vereinbaren läßt, und sein Dienst nur zu Friedens- oder friedenserhaltenden Zwecken dient.


Artikel 12

1.Das oberste Verwaltungsorgan des Gesamtstaates Germania bilden ausschließlich die „Ritter der Menschenrechte“ in Zusammenarbeit mit den Stellvertretern des Fürsten. Die Versorgung des Fürsten und seiner Stellvertreter und der Ritter der Menschenrechte sicherzustellen obliegt dem Verwaltungsrat in Zusammenarbeit mit dem Volksrat. Hierfür ist ein Anteil aus der Gesamtstaatssteuer bereitzustellen, der durch ein besonderes Gesetz geregelt ist.
2.Ritter der Menschenrechte kann nur werden, wer an mindestens fünf sozialen Projekten teilgenommen hat und vom Volk beim Rat vorgeschlagen wurde. Erst dann kann sich dieser zur Wahl zum Ritter aufstellen lassen. Dazu wird er nochmals über die Gesetze von Germania belehrt und nochmals gefragt, ob er bereit ist, diese Verpflichtung zu übernehmen. Bei Zustimmung wird er dann von einem der Fürsten von Germania zum Ritter geschlagen.
3.Der Ritterschlag gilt auf Lebenszeit und darf nur aufgrund unehrenhaften Verhaltens aberkannt werden. Über die Aberkennung entscheiden mindestens 11 andere Ritter.
4.Kein Ritter darf eine Bitte eines Hilfebedürftigen ablehnen, die zu den Grundbedürfnissen eines Menschen gehören.
5.Den einzelnen Rittern wird eine gewisse Anzahl an Städten und Gemeinden zur Verwaltung übergeben. Die Ritter dienen dem gesamten Volk. Sie haben keine höheren Rechte, als jeder einzelne Staatsbürger und sind diesen gleichgestellt. Sie haben ihre Aufgabe gewissenhaft und unparteiisch auszuführen. Die Verwaltung ist nach den Grundsätzen der Gesetze auszuführen, deren einfacher Wortlaut einzuhalten ist.
6.Bei Streitigkeiten zwischen der Bevölkerung und deren übergeordneten Räte sind die Ritter das Kontrollorgan. Sie sind berechtigt, diesen Streit zu schlichten und in diesem Zusammenhang weisungsbefugt, dem Volk einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten, über den zwingend im Rahmen der üblichen Abstimmungen abgestimmt werden muß.
Für die Ausarbeitung zum Lösungsvorschlag sind mindestens fünf Ritter heranzuziehen. Kann dann jedoch erneut keine Einigkeit über den eingebrachten Lösungsvorschlag erreicht werden, so hat der zuständige Ritter, der die Verwaltungsaufgabe des Gebietes inne hat, eine Entscheidung zusammen mit vier Rittern, welche an der Erarbeitung des Lösungsvorschlages nicht beteiligt waren, vorzunehmen.
Diese Entscheidung ist dann Endgültig und somit für den Rat und das Volk bindend.
7.Die Ritter sind außerdem bei all ihren Entscheidungen und Lösungsvorschlägen an diese Verfassung gebunden.


Artikel 13

1.Dem Gesamtstaat obliegt die ausschließliche Gesetzgebung über
das Zahlungsmittelwesen,
die Maße und Gewichte,
das Eichwesen,
das Paß- und Personenstandswesen,
das Steuer- und Zollwesen,
den Straßen- und Luft- und Schienenverkehr,
das Post-, Telekommunikations- und Nachrichtenwesen.

Hierfür hat der Volksrat Gesetze zu erarbeiten, über die das Volk im Rahmen der monatlichen Abstimmungen zu entscheiden hat.

2.Den Räten der Gebiete obliegt
die Sicherheit der Bevölkerung,
die Bestimmung der Wahl- und Abstimmungstermine,
die Wiederherstellung der Ordnung in Streitfällen und Sühnemaßnahmen gegen Personen, die die Regeln des Zusammenlebens verletzt haben. Hier ist zwingend die Kontrolle der Räte durch die Anrufung der Ritter der Menschenrechte möglich, um die Entscheidungen überprüfen zu lassen, was vor der Abstimmung über die Entscheidung durch das Volk zu erfolgen hat.

In diesen Fällen muß die Entscheidung des Rates vom Volk bestätigt oder abgelehnt werden. Wird sie abgelehnt, ist darüber neu zu entscheiden und abzustimmen.


Artikel 14

1.Die einzig zugelassene Bank ist die Staatsbank von Germania.
2.Das Bankgeheimnis ist unverletzlich festgeschrieben und darf in keinem Falle gebrochen werden.
3.Als Tauschmittel innerhalb Germania ist die Dank-Mark zu verwenden.
4.Der Wert der Dank-Mark orientiert sich an einer mittleren, qualifizierenden Arbeitsstunde. Der Gegenwert der Arbeitsstunde ist auf 20 Dank-Mark festgesetzt.
Die Dank-Mark wird unterteilt in einhundert Dank-Pfennige.
5.Zinsen werden wechselseitig von dieser Bank weder erhoben, noch vergütet.
6.Jedermann ist berechtigt, einen Kredit zu beantragen, dessen Höhe sich am Grundbesitz und dem Einkommen orientiert.
Die Höhe des Kredites richtet sich nach dem Kreditgesetz, das vom Volksrat erarbeitet wird.
7.Von Firmen, mit einem Jahresumsatz von mindestens 1.000.000,-- (eine Million) Dank-Mark, wird eine Umsatzsteuer in Höhe von 1% erhoben, von Firmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 500.000,-- (fünfhunderttausend) Dank-Mark wird eine Umsatzsteuer in Höhe von 0,5% erhoben.
Die Umsatzsteuer dient ausschließlich der Verwaltung für Tauschmittel und fließt unmittelbar der Staatsbank zu.
8.Der Verdienst einer Person für ihre Arbeitsleistung soll das Dreifache einer mittleren, qualifizierenden Arbeitsstunde nicht überschreiten. Es soll nicht sein, daß der Arbeitsqualität einer Person unverhältnismäßig mehr Wert zuzurechnen ist, als die einer anderen, weniger qualifizierten Person.


Artikel 15

1.Es ist ein Verwaltungsrat zu bilden, in dem jeweils ein Ratsmitglied eines Gebietes ein Stimmrecht hat. Die Ritter der Menschenrechte und die Stellvertreter des Fürsten haben darin ebenfalls je eine Stimme. Stimmrechte können auf andere Ratsmitglieder aufgrund Abwesenheit des Mitgliedes übertragen werden.
2.Diesem Verwaltungsrat obliegen die gleichen Rechte und Pflichten, wie dem Volksrat.
3.Gesetze müssen vor der Übergabe an die Räte der Gebiete zur Abstimmung zunächst vom Volksrat und vom Verwaltungsrat für gut erachtet werden. Scheitert ein Gesetz an dem jeweiligen anderen Rat, ist es zunächst zur Überarbeitung zurückzugeben. Kommt es nach der zweiten Abstimmung zu keiner Annahme des Gesetzes, darf innerhalb des nächsten halben Jahres nicht mehr darüber abgestimmt werden.


Artikel 16

1.Diese Verfassung gilt zunächst auf dem Lehensgebiet des Michael Freiherr von Pallandt.
2.In weiteren Gebieten ist sie nach deren Beitritt in Kraft zu setzen, sofern sich dieses Gebiet innerhalb der Grenzen des Heiligen römischen Reiches Deutscher Nation befindet.
3.Es ist gewünscht, daß andere Staaten außerhalb des in Satz 2 genannten Gebietes die in dieser Verfassung geltenden Regelungen und Normen übernehmen.


Artikel 17

Übergangsvorschriften
1.Den ersten Volksrat bilden die Mitglieder von Germania, die ihren Beitritt bis zum 20.Februar 2009 erklären. Über deren Einberufung zur ersten Sitzung entscheidet der Fürst von Germania. Die erste Sitzung des Volksrates soll nicht später als drei Monate nach diesem Tag stattfinden.
2.Bis zur Erarbeitung eigener Gesetze werden hilfsweise die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland, oder die Gesetze des Deutschen Reiches, welche bis 1918 galten, durch Volksratsbeschluß in Kraft gesetzt. Dies betrifft vor allem Gesetze, die das öffentliche Leben und die öffentliche Sicherheit ordnen, wenn und solange sie mit den Grundsätzen dieser Verfassung vereinbar sind. Sind in diesen Gesetzen Vorschriften vorhanden, die mit den Grundsätzen dieser Verfassung nicht vereinbar sind, sind zumindest diese aus dem Gesetzeswerk zu streichen und das somit geschaffene Gesetz vorläufig in Kraft zu setzen.
3.Der Volksrat ist vor der ersten Sitzung über den Ablauf dieser zu informieren. Hierzu sind Vorschläge von den Mitgliedern durch den Fürsten von Germania und dessen Stellvertretern entgegenzunehmen und in den Ablauf der ersten Sitzung einzuarbeiten. Die Mitglieder werden gebeten, in Arbeitskreisen erste Gesetzesvorschläge zu erarbeiten, um nach Möglichkeit auf die in Satz 2 genannten Übergangsregelungen verzichten zu können. Vom Volksrat sollen auch Verantwortliche für die einzelnen Gesetzesentwürfe möglichst bei der ersten Sitzung bestimmt werden. Hierfür wird auf den Weltnetzseiten eine Basis geschaffen werden, um Mehrfachentwürfe zu umgehen, und bereits erarbeitete Gesetze vorab zu veröffentlichen.
4.Das Staatswappen ist zunächst das Wappen der Familie von Pallandt. Es soll nach Möglichkeit durch Beschluß des Volksrates übernommen werden als Staatswappen.
5.Die Nationalflagge und das Staatssiegel sollen vom Volksrat in seiner ersten Sitzung beschlossen werden.
_________________
Wo Klarheit ist....bedarf es keiner Diskussion.
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Edith



Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 594
BeitragVerfasst am: 13.03.2009, 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

danke Alexander
ich freue mich sehr über Dein Mitteilen.
Was Du schreibst über Deine Bemühungen Deinen Platz im Leben zu finden, das was Dich zieht...die Jahre die Du geistig intensiv an Deiner Entwicklung gearbeitet hast, kann ich so gut nachvollziehn.
Auch wenn die Situationen komplett anders ist, mag ich Eagles Worte benutzen und sagen: ich sehe einige Gemeinsamkeiten.

Ich verstehe Deinen Drang nach Selbstverwirklichung. Und die "Weigerung" in eine Tretmühle zurückzugehen, die Deinem Wesen einfach überhaupt nicht entspricht.

Ich habe das sehr grosse Glück, einen Ehemann zu haben, der mir alle Zeit der Welt und all seine Unterstützung gewährt und mit mir daran glaubt, dass ich "mein Ding" erschaffe. Das funktioniert wohl so, weil ich ihn in seinem Ding auch vorbehaltlos und mit meiner ganzen Kraft unterstützt hatte. Aktion = Reaktion.
Ich glaube, dass nichts zufällig geschieht und so hatte ich auch nicht zufällig mit übersteigerten Aengsten und Panik und Depressionen zu tun.
Ich habe Wege gefunden mich selbst da wieder rauszuziehn und sehe mich selbst als ein Projekt.
Ich habe aufgehört zu versuchen jemand zu sein, der ich nicht bin.
Denn wenn ich das versuche, werde ich unglücklich und frustriert, weil es so unecht ist und Wassermänner sind nun mal Freigeister... was sowohl ein Fluch wie ein Segen sein kann Zwinkern

Es braucht so viel Mut einfach in den "leeren" Raum zu treten und zu sagen...ich weiss nicht wirklich was ich tun will, aber ich weiss, dass ich das was ich bisher tat, nicht mehr tun kann.

Ich verstehe auch, dass Dir die Gemeinschaft in diesem Projekt Auftrieb gibt. Vielleicht auch einen Halt und eben ein Gemeinschaftsgefühl.
Es dient Dir gewiss auf Deinem Weg, denn alles dient.

Ich schätze solchen offenen Austausch sehr und danke Dir nochmals für den Einblick, den Du uns gewährt hast.
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Erisian Eagle



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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 1418
BeitragVerfasst am: 13.03.2009, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Edith hat folgendes geschrieben:

sehe mich selbst als ein Projekt.


Das fühlt sich gut an. Hat was Dynamisches, Fliessendes und irgendwie Zentrierendes.
"Ich" als Projekt.
Irgendwie relativiert das in meiner Vorstellung eine Menge Dinge, die sonst eher als "fix" gelten und rückt die gesamte Existenz ins Blickfeld, nicht nur Tätigkeiten oder Vorhaben.

hmmm....
Es heisst ja immer man solle Projekte vorher gründlich abfassen und in Teilelemente herunterbrechen. Quasi den Projektablauf "designen".
Auch von realistischer Zeitplanung wird da immer geredet.
Mal schauen, was passiert, wenn ich das in meine Achtsamkeits-Tätigkeit aufnehme.

Sich selbst als Projekt sehen....
Ja, das gefält mir wirklich ziemlich gut.


Zitat:

Ich habe aufgehört zu versuchen jemand zu sein, der ich nicht bin.


Mit sem Satz tue ich mich immer immens schwer.
Für mich ist das gleichbedeutend mit "Stillstand".
Könntest du das mal etwas näher erläutern?
Denn ich glaube Abkehr von persöhnlichen Veränderungen meinst du damit nicht, oder?
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Was du hasst, das erschaffst du.
Was du liebst, das erschafft dich.
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Alexander Przibill



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 416
Wohnort: 07743 Jena
BeitragVerfasst am: 13.03.2009, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

ich wünsche euch eine schöne Zeit und denke an euch.
_________________
Wo Klarheit ist....bedarf es keiner Diskussion.
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Edith



Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 594
BeitragVerfasst am: 14.03.2009, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

hi Eagle

ich habe aufgehört jemand zu sein, der ich nicht bin, trifft es noch nicht ganz.

ich bin dabei, immer mehr auf mich selbst zu hören, wer ich sein will, anstatt mich der Norm "wie man zu sein hat" anzupassen.
Das ist für mich alles andere als Stillstand Sehr glücklich
Das ist für mich eine mega Herausforderung.
Als Mensch der zum nett sein und unauffällig sein erzogen wurde und immer darauf gucken sollte, dass sich niemand ab mir ärgert ist das ein echt grosses Uebungsfeld.

Kürzlich las ich wo den kurzen und prägnanten Satz: sei nicht nett, sei echt!

Und das heisst für mich zu sagen was ich denke und nicht zu sagen, was ich glaube, dass es gehört werden will.

Für Dich ist das wahrscheinlich kein so neues Uebungsfeld Zwinkern

Grüsse in den Samstag Smilie
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Edith



Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 594
BeitragVerfasst am: 14.03.2009, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

danke Alexander...hab auch eine schöne Zeit
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Erisian Eagle



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 1418
BeitragVerfasst am: 14.03.2009, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Edith hat folgendes geschrieben:

ich bin dabei, immer mehr auf mich selbst zu hören, wer ich sein will, anstatt mich der Norm "wie man zu sein hat" anzupassen.


Ah, SO verstehe ich das.
Und erneut hätte ich da eine alternative Formulierung parat:
"Aufhören jemand zu sein, der man nicht vollen Herzens sein möchte"

Das beschreibt genau das Gleiche, hat auch das Verb "sein" zum Inhalt (um dessen "wumms" es ja geht) und ist eindeutig.
Allerdings mangelt es dieser Schreibweise ein wenig an der rhetorischen Gewalt, das will ich nicht abstreiten.

Zitat:

Das ist für mich alles andere als Stillstand Sehr glücklich


Stimmt, von Stillstand kann da nicht die Rede sein.

Zitat:

Das ist für mich eine mega Herausforderung.


Ich glaube da geht es vielen, besonders ab den mittleren Generationen, nicht anders. In der Jugend fällt sowas meist noch recht leicht, aber wenn man erstmal 2 oder mehr Dekaden in einem gewissen Zustand verbracht hat, so ists dann plötzlich sehr schwer sich einen neuen zu erschaffen, auch wenn der gegenwärtige alles Andere als geliebt ist.
Sowas wie Hospitalisierung gibts leider auch bei der "Seele".

Zitat:

Als Mensch der zum nett sein und unauffällig sein erzogen wurde und immer darauf gucken sollte, dass sich niemand ab mir ärgert ist das ein echt grosses Uebungsfeld.


"ab mir"? ist das schon wieder so eine schweizerische Redensart? Diesmal weiß ich zwar was du meinst, aber diese Formulierung kenne ich noch nicht. Und als Sprachfetischist muss ich da natürlich nachbohren.^^

Aber ja, das ist wirklich eine ziemliche Runderneuerung. Gerade mit den Konditionierungen der Kindheit ist ja nur sehr schwer zu brechen.
Ich hab heute noch ein schlechtes Gewissen, wenn ich zu meiner Überzeugung stehe und am Tischgebet nicht teilnehme, weil ich Gottglauben mit mir nicht vereinbaren kann.
Mein Papa hat mir im Urlaub sogar einen regelrechten Vortrag gehalten, wie unhöflich das doch wäre, und dass ich doch aus ANSTAND hätte mitbeten müssen.
Da kam ich mir fast wieder wie der kleine, zurecht gescholtene Junge vor...
Beten aus Anstand....schade, dass nicht gerade ein Pfarrer anwesend war.


Scheinst dich mitlerweile aber ja schon ordentlich durchgerackert zu haben und ich wünsch dir weiter viele neue schöne Schritte.
Wär schön zuweílen mal das ein oder andere Schmankerl auf deinem Weg zu hören. Sehr glücklich

Zitat:

Kürzlich las ich wo den kurzen und prägnanten Satz: sei nicht nett, sei echt!

Und das heisst für mich zu sagen was ich denke und nicht zu sagen, was ich glaube, dass es gehört werden will.


"Straight sein" wie es im Neudeutschen immer so schön heisst.

Zitat:

Für Dich ist das wahrscheinlich kein so neues Uebungsfeld Zwinkern


Ja und nein. Zwar beackere ich es schon recht lange (etwa eine Dekade), aber es überrascht mich immer wieder, wie schnell ein so alter Acker plötzlich wieder sehr aktuell und neu vor mir stehen kann.
Alle par Wochen frag ich mich wieder, warum zum Geier ich gerade erneut genau das gemacht habe, was ich eigentlich nicht tun oder sein wollte.
Das mit dem Straight ist halt auch immer irgendwie knifflig. Wahrheit, Ehrlichkeit, Echtheit. Schön und gut. Aber das Ganze in eine Form zu kleiden, die beim Gegenüber verwertbar ankommt und nicht nur negative Energie und Verletzung hervorbringt ist zuweilen derartig schwer oder unmöglich, dass ich dann doch lieber der Beschönigung vorschub leiste.
Meine Diplomatie lässt in diesen Punkten noch zu wünschen übrig.
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Was du liebst, das erschafft dich.
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