Das Leben leben
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Nachricht |
| Edith
| | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 594 | |
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Verfasst am: 14.03.2009, 14:31 Titel: |
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*lach* shit...das hab ich gar nicht gemerkt.
über mich ärgert meinte ich natürlich
mein Perfektionsstreben lässt sichtlich nach
| Erisian Eagle hat folgendes geschrieben: |
Ah, SO verstehe ich das.
Und erneut hätte ich da eine alternative Formulierung parat:
"Aufhören jemand zu sein, der man nicht vollen Herzens sein möchte" |
ja, weil wenn ich mich verbiege, erfülle ich vielleicht und auch nur vielleicht die Bedürfnisse meiner Mitmenschen, aber lebe an meinem "Lebensplan" ev. total vorbei. Ausser mein Lebensplan ist es, die Bedürfnisse anderer Menschen zu erfüllen
| Zitat: |
Ich glaube da geht es vielen, besonders ab den mittleren Generationen, nicht anders. In der Jugend fällt sowas meist noch recht leicht, aber wenn man erstmal 2 oder mehr Dekaden in einem gewissen Zustand verbracht hat, so ists dann plötzlich sehr schwer sich einen neuen zu erschaffen, auch wenn der gegenwärtige alles Andere als geliebt ist. |
ja, einfach ist es echt nicht. Vorallem diesen jahrelangen Mustern überhaupt auf die Schliche zu kommen. Wenn ich es dann mal ausprobiere zu ändern, kann das schon einen Energieschub auslösen. Einfach weil man merkt, es ist echt nix fix. Man macht das nur selbst, weil man eben die eingefahrenen Bahnen nie verlässt. Keine neuen Weichen stellt.
| Zitat: |
Aber ja, das ist wirklich eine ziemliche Runderneuerung. Gerade mit den Konditionierungen der Kindheit ist ja nur sehr schwer zu brechen.
Ich hab heute noch ein schlechtes Gewissen, wenn ich zu meiner Überzeugung stehe und am Tischgebet nicht teilnehme, weil ich Gottglauben mit mir nicht vereinbaren kann.
Mein Papa hat mir im Urlaub sogar einen regelrechten Vortrag gehalten, wie unhöflich das doch wäre, und dass ich doch aus ANSTAND hätte mitbeten müssen.
Da kam ich mir fast wieder wie der kleine, zurecht gescholtene Junge vor... |
grossen Respekt, dass Du Dir treu geblieben bist. Klasse.
Ich hab ja seit über einem Jahr Funkstille mit meinem Vater. Und kürzlich hatte er Geburtstag. Meine Tante rief mich an und wollte mich mitnehmen zu ihm ins Kaffekränzchen Das hat mir aber so wiederstrebt, das wollte ich mir einfach nicht antun. Und ich habs ihr erklärt und sie hat es akzeptiert. Früher hätte ich gedacht, ich muss das tun...eine gute Tochter geht doch zum Geburtstag des Vaters. Gerade wenn er im selben Dorf wohnt. Neee...hab ich nicht gemacht. Ich hab ihm so gratuliert, wie es für mich gestimmt hat. Von Herzen per Digitalpostcard
Ich finds echt ganz gross, dass Du Dich da nicht verbogen hast.
| Zitat: |
Scheinst dich mitlerweile aber ja schon ordentlich durchgerackert zu haben und ich wünsch dir weiter viele neue schöne Schritte.
Wär schön zuweílen mal das ein oder andere Schmankerl auf deinem Weg zu hören.  |
ja, eine Bekannte sagte kürzlich: Edith, als ich Dich kennenlernte hast Du Dich erst mal eine Viertelstunde entschuldigt, dass Du überhaupt was sagst doch ich denke das Feld ist grob schon mal gut durchgeackert.
Jetzt kann ich mit den feineren Geräten drüber
Ich werd die Highlights mitteilen, versprochen
| Zitat: |
Ja und nein. Zwar beackere ich es schon recht lange (etwa eine Dekade), aber es überrascht mich immer wieder, wie schnell ein so alter Acker plötzlich wieder sehr aktuell und neu vor mir stehen kann.
Alle par Wochen frag ich mich wieder, warum zum Geier ich gerade erneut genau das gemacht habe, was ich eigentlich nicht tun oder sein wollte. |
jepp, das kenne ich auch. Und manchmal merkt man es während des Tuns schon, dass es genau das ist, was man ja nicht mehr wollte und tuts trotzdem... Da bin ich auch noch nicht hintergestiegen, woher diese Selbstsabotage kommt.
| Zitat: |
Das mit dem Straight ist halt auch immer irgendwie knifflig. Wahrheit, Ehrlichkeit, Echtheit. Schön und gut. Aber das Ganze in eine Form zu kleiden, die beim Gegenüber verwertbar ankommt und nicht nur negative Energie und Verletzung hervorbringt ist zuweilen derartig schwer oder unmöglich, dass ich dann doch lieber der Beschönigung vorschub leiste.
Meine Diplomatie lässt in diesen Punkten noch zu wünschen übrig. |
also Eagle das ist nun aber wirklich der passende Moment Dir hoch offiziell zu schreiben, dass Deine Diplomatie sehr grosse Fortschritte gemacht hat
Ich glaube, wir erkennen mit jedem Versuch, was so ankommt wie man es beabsichtigt hat, oder ob man übers Ziel hinausgeschossen ist. Da kommt wieder die Achtsamkeit ins Spiel...hmm...es bleibt spannend  |
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| Edith
| | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 594 | |
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Verfasst am: 02.06.2009, 06:44 Titel: |
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nie sehe ich den ganzen Menschen. Es sind immer "nur" einzelne Flächen. Das was mir der andere zeigen will, oder das was sich von mir in ihm spiegelt. Und dann kommen noch die Emotionen dazu, die von Worten, Gesten, Tonfall oder hier dem Schreibstil ausgelöst werden.
Auch mich sieht niemand ganz.
Ich und jeder andere Mensch verändert sich andauernd.
Und doch ist da diese Neigung sich selbst und auch andere in einen Raster zu packen. So und so ist der...so und so bin ich halt.
In der einen Minute ist man im "offenen Feld" und in der anderen schon wieder in einem überholten Verhaltensmuster gefangen.
ich übe weiter.... |
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