Das Leben leben
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 14.02.2009, 12:57 Titel: |
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Kopfweh und Meditation
Du hast Kopfweh und leidest... eine gute Gelegenheit für Meditation! Es muss nicht Kopfweh sein, jeder Moment ist Gelegenheit, Bewusstheit zu erfahren.
Wer erkennt den Schmerz?
Wenn du Kopfweh hast, woher weißt du das? Es muss Bewusstheit hinter dem Kopf geben, die das Kopfweh erkennt. Das Kopfweh selbst kann es nicht wissen. Es muss einen Beobachter geben, jemanden, der das Kopfweh wahrnimmt oder das Magenweh, eine Bewusstheit, die Emotionen fühlt und die jene Gefühle beobachten kann.
Wenn du voller Wut bist, dann setze dich hin und nimm' die Wut wahr. Du kannst die Ärgerwolken und die Dunkelheit um dich herum erkennen. Wenn du verliebt bist, dann kannst du einen bestimmten Duft um dich herum wahrnehmen, eine bestimmte Schönheit und Glückseligkeit.
In jedem Moment des alltäglichen Lebens begegnest du Bewusstheit, doch du erkennst sie nicht, du nimmst einfach keine Notiz davon. In diesem Moment liest du diese Zeilen. Schaue einfach ein wenig mehr hinter dich. Dort sitzt Bewusstheit, die weiß, dass du liest. Diese Bewusstheit ist deine Ewigkeit.
Osho, Auszug aus The Language of Existence #7 _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 15.02.2009, 15:07 Titel: |
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Was ist Liebe ? Was verstehen wir unter Liebe ?
Alles Leid in unserem persönlichen Leben sowie in der ganzen Welt ist auf einen Mangel an Liebe zurückzuführen. Wir alle kennen aus schmerzhafter eigener Erfahrung die Angst vor Liebesverlust bzw. vor zurückgewiesener Liebe. Wenn der natürliche Austausch unsere Liebe eingeschränkt oder unterbrochen ist, dann leiden wir auf vielen Ebenen unseres Seins. Wir zweifeln an unserem Wert, an unserer Kraft und sogar am Sinn unseres Daseins.
Liebe ist die Grundnahrung für unsere Seele.
Liebe kann leidenschaftliche Sexualität und prickelnde Erotik einschließen.
Liebe will sich verbinden, will Trennungen überbrücken, will verschmelzen und einswerden, und läßt dennoch die Freiheit und Vollständigkeit des einzelnen unangetastet.
Wer wahre Liebe erfahren will, kann nur eines tun: selbst zum wahrhaft Liebenden werden. Liebe ist immer bedingungslos und frei und findet von Augenblick zu Augenblick, von Begegnung zu Begegnung ihren spontanen, kreativen Ausdruck. Die Formen, in denen Liebe sich äußern kann, sind so unbegrenzt und voneinander verschieden, wie alle Geschöpfe auf dieser Erde verschieden und damit einzigartig sind.
Solange Liebe irgend etwas - sei es in uns selbst, im Partner oder in der Außenwelt - ausklammert, wird dieses Etwas uns von der Essenz der Existenz trennen und uns an unserer Vollständigkeit hindern. Diese allumfassende Liebe auch nur für wenige Momente zu erfahren ist ein hohes, wahrhaft lohnendes Ziel ! Denn solche Augenblicke transformieren uns und hinterlassen in jeder unserer Zelle das Wissen um unsere höchste Bestimmung.
* * *
Bedingungslose Liebe
Das Wort "bedingungslos" deutet darauf hin, daß diese Liebe nicht urteilen kann. Oder anders ausgedrückt: die bedingungslose Liebe kann nicht in Gut und Böse trennen! Wo gut und Böse getrennt wird, kann es sich folglich niemals um bedingungslose Liebe handeln.
Bedingungslose Liebe ist die Idee der Einheit im Gegensatz zur Idee der Trennung. Die Idee der Trennung führt zu Konflikten. Bedingungslose Liebe ist somit der Extremzustand der Konfliktlosigkeit.
Die Trennung
Überall dort, wo wir trennen, entstehen Probleme und Konflikte. Überlege für Dich, wo Du überall Trennung herstellst.
Die wohl folgenschwerste Trennung, die sich der Mensch einfallen ließ, ist die Trennung in Gut und Böse. Daraus entstehen letztlich alle Kriege. Eine weitere folgenschwere Trennung ist die Trennung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Trennung kreiert große Probleme. Z.B. Raucher-Nichtraucher, Christen-Buddhisten, arm-reich, usw, usw.
Wie löst man folglich Probleme und Konflikte? Indem man die Trennung aufhebt. Und wie?
Durch mehr (bedingungslose) Liebe! Die Liebe trennt nicht.
Ist das zu einfach? Versuche es.
Mangel an Liebe
Ein Mangel an Liebe führt noch und noch zu Konflikten. Das Leben wird mühsam und anstrengend. Es führt zu Kampf; Kampf kostet aber viel Geld, Zeit und Energie. Der Mensch mit seinem Mangel an Liebe glaubt, er müsse sich alles im Leben erkämpfen oder zumindest erarbeiten. Der Kopf hat Mühe zu verstehen, daß er alles vom Leben geschenkt bekommen würde, wenn er sich lebensgerecht verhalten würde. Ein Mangel an Liebe ist ein lebensfeindliches Verhalten. Wer sich lebensfeindlich verhält, der braucht sich nicht darüber zu wundern, wenn er vom Leben keine Geschenke bekommt und sich statt dessen alles mühsam erarbeiten muß.
Verantwortung
Es gibt zwei unabdingbare Voraussetzungen, um die bedingungslose Liebe im eigenen Leben umsetzen zu können:
1. Die Übernahme der totalen Verantwortung für alles, was uns geschieht. Das ist die Voraussetzung dafür, daß einem anderen Menschen nicht der leiseste Vorwurf gemacht wird.
2. Akzeptieren des IST-Zustandes.
Ohne diese Voraussetzungen, wird die Umsetzung der bedingungslosen Liebe nicht gelingen. Den alles ist eins. Gott ist in allem.
Veränderung
Wenn ich etwas verändern will, heißt das, daß ich etwas nicht akzeptiert habe. Wenn ich etwas nicht akzeptiert habe, heißt das daß ich es nicht losgelassen habe. Wenn ich es nicht losgelassen habe, heißt das, daß es sich nicht verändern kann! Und wenn ich etwas verändern will, heißt das, daß ich das Leben verändern will. Alle Methoden und Techniken, mit denen ich etwas verändern will, sind folglich eine Kritik am Leben. Wer das Leben kritisiert, der muß damit rechnen, daß auch er kritisiert wird.
Dankbarkeit
Dankbarkeit ist wohl die weiseste Aktion, die man dem Leben gegenüber machen kann. Es ist nämlich außerordentlich angenehm, wenn mir das Leben danke sagt. Ebenso wie es außerordentlich unangenehm ist, wenn mir das Leben "Nein, danke"sagt. Dankbarkeit allem und jedem gegenüber ist die Manifestation bedingungsloser Liebe. Diese Dankbarkeit bringt mich in die Enheit mit dem Überfluß des Lebens. Undank bewirkt Mangel; Dankbarkeit bewirkt Überfluß an allem.
* * *
" Es gibt nichts Mächtigeres als die Liebe.
Kein Mensch und
kein Problelm ist mächtiger als die Liebe.
Wer die Liebe in seinem
Leben umsetzen kann, ist folglich
unvorstellbar machtvoll."
René Egli
* * *
Gewöhnlliche Liebe ist selbstsüchtig und haftet an Begierde und Genuß. Göttliche Liebe aber ist bedingungslos, grenzenlos und unvergänglich. Die verwandelnde Kraft reiner Liebe hebt alle Unruhe des menschlichen Herzens für immer auf.
* * *
LIEBE
Ist
Erkenntnis
Bewußtsein
Einheit
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 15.02.2009, 20:30 Titel: |
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Gleichgültigkeit ist das größte Laster unserer Zeit, die zivilisierte Form der Rohheit.
Zenta Maurina
lettische Schriftstellerin
Gehe nicht, wohin der Weg dich führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.
Jean Paul
deutscher Dichter
Friede beginnt mit einem Lächeln. Lächle fünfmal am Tag einem Menschen zu, dem du gar nicht zulächeln willst: Tue es um des Friedens willen.
Mutter Teresa
Ordensschwester, Helferin der Armen
Frauen und Katzen tun was sie wollen, und Männer und Hunde sollten das ganz gelassen nehmen und sich einfach an diesen Gedanken gewöhnen.
Robert A. Heinlein
amerikanischer Science Fiction Autor
Es sind die kleinen Rechthabereien, die eine große Liebe zermürben.
Max Frisch
schweizer Schriftsteller
Es ist sehr viel einfacher, Lösungen vorzuschlagen, wenn man nicht zu viel über das Problem weiß.
Malcom Forbes
amerikanischer Verleger
Es ist nicht gut, unglücklich zu sein. Aber es ist gut, wenn man es war.
Antoine Gombaud, Chevalier de Méré
französischer Schriftsteller und Spieler
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 16.02.2009, 12:37 Titel: |
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Liebe
- ein natürlicher Zustand von Meditation
Meditation wird häufig als egoloser Zustand beschrieben. Doch was bedeutet das genau? Jeder weiß im Grunde seines Herzens, wie sich 'egolos' anfühlt, denn jeder hat schon einmal eine Erfahrung von Liebe in seinem Leben gemacht. Liebe löst das Ich-Gefühl auf. Übrig bleibt ein natürlicher Zustand von Meditation.
Egos, die sich in der Liebe auflösen
"Liebe ist Meditation sehr ähnlich. Was passiert eigentlich wirklich, wenn du dich verliebst? Was ereignet sich zwischen den beiden, die sich ineinander verliebt haben?
Liebende lassen ihre Persönlichkeit, ihre Egos fallen - zumindest in Bezug zu einander. Sie lassen all ihre Scheinheiligkeit und ihre Masken fallen. Sie möchten sich so nahe sein, sie möchten zu einer Seele zu werden, die in zwei Körpern beheimatet ist. Das ist die Sehnsucht der Liebe.
Dieser Moment ist ein wunderschöner Moment, um ihn in Meditation zu verwandeln. Es ist den Liebenden nur noch niemals gesagt worden, dass dieser Zustand Meditation ist. Genau umgekehrt haben ihnen die Religionen das Gegenteil vorgemacht: Liebe sei gegen Meditation und Menschen, die sich verlieben, würden niemals meditieren können.
Meditation: Millionenfacher Orgasmus
Dabei verhält es sich ganz anders. Liebe hilft dir, zu entspannen und das ist ein Teil von Meditation. Liebe hilft dir - zumindest einen Moment lang - still zu sein, und auch das ist ein wesentlicher Teil von Meditation. Und schließlich gibt dir die sexuelle Vereinigung, wenn du einen Orgasmus erfährst, eine Ahnung von Meditation. Doch Meditation ist millionenfach größer als ein Orgasmus.
Liebe ist eine grundlegende Erfahrung, die dir dabei helfen kann, zu einem meditierenden Menschen zu werden. Liebe ist eine natürliche Art der Meditation. Und Meditation ist eine übernatürliche Art von Liebe."
Osho, Auszug aus The Last Testament, Vol. 2, # 21 _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 16.02.2009, 14:21 Titel: |
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HEUTE Teil eins: Eckart v. Hirschhausen erklärt die fünf Arten des Glücks – und wie jeder lernen kann, glücklicher zu werden.
BILD: Was ist für Sie Glück?
Eckart von Hirschhausen: Glück ist erst einmal persönliches Wohlbefinden. Über Glück zu reden ist ein bisschen wie über Musik, Liebe oder Stille. Jeder hat eine Ahnung davon, aber sobald man darüber redet, redet man über verschiedene Dinge: Denn Glück ist nicht ein einziges Gefühl, sondern fünf verschiedene.
Das macht es nicht komplizierter, sondern viel einfacher! Denn wer zum Beispiel gerade kein Glück in der Liebe hat, kann auf alle Fälle an den vier anderen Glücksarten üben – wie Genussfähigkeit oder Selbstüberwindung. Glück ist trainierbar wie ein Muskel, wir dürfen nur keinen Schließmuskel daraus machen.
V
BILD: Was sind diese fünf „Glücks“?
von Hirschhausen: Glück kommt mit anderen Menschen, dem Zufall, dem Genuss, dem aktiven Handeln und in der Stille. Jede Art dieser Wege zum Glück ist ganz unterschiedlich, hat verschiedene Unterpunkte. Und zu jeder Art gibt es eine Idee, etwas zu lesen, zu schmunzeln und eine konkrete Übung . Mitmachen, denn Glück ist keine Glückssache. Man muss nicht im Lotto gewinnen, um glücklich zu sein. Im Gegenteil sind Lottogewinner nach zwei Jahren meistens nicht besser drauf als vor dem Gewinn.
BILD: Wie kann man Glück „lernen“?
von Hirschhausen: Silbermedaillengewinner sind unzufriedener als Bronzemedaillengewinner. Silber denkt: „Ich hätte Gold haben können.“ Bronze denkt: „Schön, dass ich überhaupt eine Medaille habe.“
Um Glück zu lernen, muss man seine Gedanken kennenlernen und sich zum Beispiel fragen: Mit wem vergleiche ich mich? Man kann üben, seine Gedanken zu beobachten und negative schneller unterbrechen.
Da bestätigt die moderne Glücksforschung viel von dem, was von Jesus oder dem Dalai Lama gesagt wird: Wir können achtsamer werden, wie wir beurteilen, was uns passiert. Der Optimist sagt, das Glas ist halb voll, der Pessimist sagt, das Glas ist halb leer. Und ein Unternehmensberater sagt: Sie haben 50 % mehr Glas, als sie bräuchten.
BILD: Ihr Buch heißt „Glück kommt selten allein ...“. Bin ich alleine unglücklich?
von Hirschhausen: Nein, Singles können viel glücklicher sein als unglücklich Verheiratete. Aber geteilte Freude ist doppelte Freude.
Wenn man einen Partner sucht, muss man nicht auf jede Party, aber es könnte helfen, die Wohnung zu verlassen. Es sei denn, man steht auf Postboten und Zeugen Jehovas.
Was ich sagen möchte: Was wir tun, bestimmt mit darüber, ob das Glück uns finden kann. Wir können es nicht erzwingen, aber wir müssen es ihm auch nicht unnötig schwer machen.
BILD: Sie sind Arzt. Wie hängen Glück und Gesundheit zusammen?
von Hirschhausen: Nicht jeder, der gesund ist, ist glücklich. Nicht jeder, der krank ist, ist unglücklich. Aber wer öfter glücklich ist, ist nachweislich seltener krank: weniger Herzinfarkte, Diabetes und Infekte. Deshalb ist Glückstraining wie Lachen beste Medizin und beugt vielen Krankheiten vor.
BILD: Und was mache ich, wenn ich ein Pechvogel bin?
von Hirschhausen: Salopp gesagt: Shit happens. Mal bist du die Taube, mal bist du das Denkmal. Die frohe Botschaft ist: Die allermeisten Menschen zerbrechen nicht an Widrigkeiten im Leben, sondern gehen sogar gestärkt daraus hervor. Dauerhaftes Glück gibt es genauso wenig wie dauerhaftes Unglück. Das Gegenteil von Glück ist nicht Unglück, sondern wenn man gar nichts mehr fühlt, so wie in der Depression. Positive Gefühle zu pflegen ist der beste Schutz gegen Burn-out und Niedergeschlagenheit.
LESEN SIE MORGEN
Vom Glück durch die Liebe und mit anderen Menschen
bild.de _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 17.02.2009, 15:47 Titel: |
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Was ist der Unterschied zwischen echter und falscher Stille?
Wahre Stille passiert ohne Zutun
"Falsche Stille ist immer herbeigezwungen, sie wird durch Anstrengung erreicht. Sie ist nicht spontan oder ist dir passiert. Du hast sie gemacht. Du sitzt still und innen in dir ist jede Menge Lärm.
Du unterdrückst den ständigen Gedankenstrom, um still zu werden, doch dann kannst du nicht mehr lachen. Du wirst ein trauriges Gesicht machen, denn Lachen wird gefährlich – wenn du lachst, wirst du die erzwungene Stille verlieren, denn im Lachen kannst du nichts mehr unterdrücken. Wenn du etwas unterdrücken möchtest, dann darfst du nicht mehr lachen, denn mit Lachen kommt alles zum Vorschein. Ein trauriger Heiliger hat sich irgendwie still gemacht und hat die ganze Zeit Angst, die Stille zu verlieren. Dann stört ihn alles.
Echte Stille ist völlig ungestört von Lärm
Nichts kann stören, wenn die Stille von selbst passiert ist. Alles hilft dann ihrem Wachstum. Wenn du wirklich still bist, dann kannst du auf dem Marktplatz sitzen und nichts wird dich stören. Im Gegenteil, du nährst dich über den Lärm, der zu einer noch größeren Stille in dir wird. Du kannst die innere Stille vor dem Hintergrund des lauten Marktplatzes in dir hören. Wenn dir das Echte passiert ist, dann fürchtest du dich nicht mehr davor, es zu verlieren. Nichts kann es stören.
Wenn dich etwas in der Stille stört, dann ist sie erzwungen, dann hast du sie dir irgendwie zurechtgelegt. Doch eine solche Stille ist keine echte Stille, das ist ähnlich wie in der Liebe, diese kann auch nicht gemacht werden.
Kann man etwas tun?
Das richtige Klima erschaffen - Meditation!
Das ist der Schlüssel: Der innere Teil liegt in der Stille, der äußere im Lachen und Feiern. Sei in Feierstimmung und still. Schaffe dir immer mehr Möglichkeiten zu feiern und still zu sein. Erzwinge die Stille nicht, erschaffe dir einfach nur mehr Möglichkeiten, dass Stille in dir erblühen kann. Das ist alles, was wir tun können. Wir können den Samen in die Erde legen, doch wir können die Pflanze nicht dazu zwingen, herauszukommen. Wir können bestimmte Umstände erschaffen, wir können sie schützen und den Boden düngen, wir können nachsehen, ob sie Sonnenstrahlen abbekommt oder nicht und wie viele für die Pflanze gut sind. Wir können Gefahren vermeiden und in andachtsvoller Stimmung warten. Sonst gibt es nichts zu tun.
Das ist, was in der Meditation passiert. Meditation erschafft lediglich eine Situation, ein bestimmtes Klima. Stille ist keine Auswirkung von Meditation. Nein, Meditation bedeutet lediglich, den Boden und die Umstände vorzubereiten. Der Same ist da, er ist immer da, den trägst du immer in dir. Du bist der Same. Erschaffe einfach ein bestimmtes Klima und der Same wird lebendig werden. Er wird sprießen und eine Pflanze daraus geboren werden und du wirst zu wachsen beginnen.
Der Test: Fröhlichkeit!
Meditation führt nicht zu Stille. Meditation erschafft lediglich die Situation in der Stille passiert. Lasse das dein Kriterium sein: Wann immer Stille passiert, wird auch Lachen in dein Leben eintreten. Eine lebendige Festlichkeit wird um dich herum sein. Du wirst nicht etwa traurig und depressiv werden, und du wirst auch nicht vor der Welt davon laufen. Du wirst hier, in dieser Welt sein, doch das ganze wie ein Spiel betrachten, bei dem du gerne mitspielst. Die Welt ist ein großes Drama, das man nicht so ernst nehmen muss."
Osho, Zitat-Auszug aus A Bird on the Wing
#10 _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 17.02.2009, 16:45 Titel: |
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Die Tipping-Methode ist eine ungewöhnliche Synthese aus psychologischer und spiritueller Arbeit.
Sie unterstützt Sie dabei, mit sich und der Welt in Frieden zu kommen, indem sie Ihnen einen Weg aufzeigt, Opfer-Erfahrungen und selbstzerstörerische Muster aufzulösen, die Sie Ihrer Freude und Lebensenergie berauben und die Entfaltung Ihres vollen Potenzials blockieren.
„Wir brauchen etwas – jenseits des Dramas unseres Lebens – das uns Abstand gewinnen und jene Wahrheit erkennen lässt, die uns im Moment verborgen ist.
Wenn wir zu dieser Wahrheit erwachen, werden wir die Ursache unseres Leidens begreifen und sehen, wie wir unser Leiden unmittelbar transformieren können.“
Colin Tipping _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 18.02.2009, 12:57 Titel: |
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Wie Bruder und Schwester
Es gibt Paare, die sehen sich unglaublich ähnlich. Und dann gibt´s Paare, die sehen sich überhaupt nicht ähnlich, doch sie fühlen sich an, als ob sie Bruder und Schwester wären. Kein Wunder, wenn sie sich lieben.
Liebende sehen sich ähnlich
Zwei Liebende beginnen sich ähnlich zu sehen, wenn sie einander wirklich lieben und in tiefer Intimität zueinander sind. Dann sind sie miteinander synchron, im Gleichklang.
Du kannst es beobachten: Über die Jahre hinweg sehen sich wahre Liebende ähnlich wie Bruder und Schwester. Etwas in ihnen synchronisiert sich, sie beginnen in dem gleichen inneren Rhythmus zu schwingen.
Wenn zwei Liebende wirklich intim miteinander werden, wenn sie keine Geheimnisse voreinander haben, wenn sie sich wirklich und völlig für den anderen öffnen, und wenn sie sich nicht voreinander fürchten und nichts voreinander verstecken, dann wissen sie, was Intimität ist. Sie können sich alles sagen, ohne Angst zu haben, dass der andere verletzt sein wird oder sich angegriffen fühlt.
Wenn ein Liebender denkt, der andere könnte durch seine Äußerungen verletzt werden, dann ist die Intimität noch nicht groß genug. Dann besteht nur eine Art Abmachung, die durch irgendein Ereignis wieder gebrochen werden kann.
Aber wenn zwei Liebende beginnen zu fühlen, dass es nichts zu verstecken gibt und alles gesagt werden kann, dann beginnen sie innerlich eins zu werden. Es besteht dann tiefes Vertrauen. Selbst, wenn du nichts sagt, der andere wird trotzdem wissen, was in dir vorgeht. Wenn eine solche Intimität besteht, dann beginnen Liebende wie Bruder und Schwester zu sein.
Im Osten hat man es schon immer gewusst: Wenn sich die Liebe vertieft, dann verändert das die Beziehung. Mann und Frau werden zu Bruder und Schwester. Es kommt dann der Moment, wenn sie nicht einmal das mehr sind. Dann taucht ein Einsein auf, das jenseits von der einzelnen Individualität ist. Dann werden sie beide zum größeren Ganzen.
Osho, The Fish in the Sea is not Thirsty #3 _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 20.02.2009, 22:30 Titel: |
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Du hast Kopfweh und leidest… eine gute Gelegenheit für Meditation! Es muss nicht Kopfweh sein, jeder Moment ist Gelegenheit, Bewusstheit zu erfahren.
Wer erkennt den Schmerz?
Wenn du Kopfweh hast, woher weißt du das? Es muss Bewusstheit hinter dem Kopf geben, die das Kopfweh erkennt. Das Kopfweh selbst kann es nicht wissen. Es muss einen Beobachter geben, jemanden, der das Kopfweh wahrnimmt oder das Magenweh, eine Bewusstheit, die Emotionen fühlt und die jene Gefühle beobachten kann.
Wenn du voller Wut bist, dann setze dich hin und nimm’ die Wut wahr. Du kannst die Ärgerwolken und die Dunkelheit um dich herum erkennen. Wenn du verliebt bist, dann kannst du einen bestimmten Duft um dich herum wahrnehmen, eine bestimmte Schönheit und Glückseligkeit.
In jedem Moment des alltäglichen Lebens begegnest du Bewusstheit, doch du erkennst sie nicht, du nimmst einfach keine Notiz davon. In diesem Moment liest du diese Zeilen. Schaue einfach ein wenig mehr hinter dich. Dort sitzt Bewusstheit, die weiß, dass du liest. Diese Bewusstheit ist deine Ewigkeit.
Osho, Auszug aus The Language of Existence #7 _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 21.02.2009, 00:07 Titel: |
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Ich trage dein Herz bei mir. Ich trage es in meinen Herzen.
Nie bin ich ohne es. Wohin ich auch gehe, gehst du meine Teure.
Und was auch nur von mir allein gemacht wird, ist dein Werk, mein Schatz.
Ich fürchte kein Schicksal, weil du mein Schicksal bist, mein Liebling.
Ich will keine Welt, weil du meine Schöne, meine Welt bist, meine Liebste.
Hier ist das tiefste Geheimnis um das keiner weiß.
Hier ist die Wurzel der Wurzel.
Und die Knospe der Knospe.
Und der Himmel des Himmels, eines Baumes Namens Leben.
Der höher wächst als unsere Seele hoffe, unser Geist verstecken kann.
Das ist das Wunder, das den Himmel zusammen hält.
Ich trage dein Herz. Ich trage es in meinen Herzen.
E.E. Cummings _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 22.02.2009, 15:56 Titel: |
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*freu*
Meister haben ihren Eigenarten, so auch der jüdische Meister Baal Schem Tow. Er brauchte eine Brille, nicht etwa um besser zu sehen, sondern um aus der Welt der Meditation und Liebe zurück in die Welt von Gedanken und Differenzierungen zu gelangen.
Grenzenlose Weitsicht
“Es wird über den großen chassidischen Meister Baal Shem Tow gesagt, dass er normalerweise keine Brille benutzte, doch wann immer er mit einem Philosophen oder einem Wissenschaftler sprach, setzte er sich sofort die Brille auf. Das war ungewöhnlich und seine Schüler fragten sich, was wohl dahinter stecke.
„Was ist los?“ fragten sie. „Du benutzt doch sonst keine Brille?“
Der Meister lachte. Was er antwortete, ist bedeutsam.
„Mit euch kann ich in meinem normalen Zustand bleiben, ich muss mich nicht von ihm entfernen. Meine Augen können nicht mehr unterscheiden. Ihr und der Baum und der Fels, ihr seid alle eins. Wenn ich mit einem Schüler spreche, dann brauche ich nichts auszugrenzen. Ich spreche zur gleichen Zeit zum Schüler, zum Baum, zum Felsen, zu den Sternen und dem Himmel. Alles ist eins. Denn ich spreche aus Liebe. Ich überschütte euch mit meiner Liebe und werde von eurer überschüttet.”
Eine Brille, um Grenzen wiederzufinden
Er fährt fort: “Doch wenn ein Philosoph kommt, dann muss ich von meiner normalen Art zu seinem Denken hinabsteigen. Ich muss mir eine Brille aufsetzen, damit ich blind werde, damit ich die große Vision verliere. Meine Augen werden durch die Brille eng gemacht, denn ein logischer Mensch besteht auf Unterscheidungen. Die Dinge sollen seiner Meinung nach eingeordnet und definiert werden. Liebe kennt keine Definition und keine Abgrenzung.“”
Osho, Auszug aus The Perfect Master Vol.2 #5 _________________ http://inge09.blog.de/ |
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| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
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Verfasst am: 23.02.2009, 12:03 Titel: |
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Verstehen als Meditation
Unglück und Leiden sind nicht gottgegeben und auch nicht von dem Verhalten anderer abhängig, sondern Leiden hat eine Ursache, die in uns selbst liegt. Versuche zu verstehen - nicht nur das Leid, sondern auch das, was dich glücklich macht. Dann wird beides verschwinden. Was bleibt, ist eine völlig neue Art von Bewusstsein.
Tief in Leid und Glück schauen
"Versuche, deine Unzufriedenheit und Leiden zu verstehen. Lebe es, gehe tief ins Leiden hinein, finde die Ursache heraus, warum es da ist.
Versuche zu verstehen. Lasse das zu deiner ständigen Meditation werden.
Verstehen, was wirklich ist und was nicht
Versuche auch den Zustand zu verstehen, wenn du zufrieden und glücklich bist. Du wirst erkennen, wie oberflächlich Zufriedenheit und Glück eigentlich sind. Wenn du einmal in der Tiefe erkannt hast, dass dein Glück oberflächlich ist und du es auf jeden Fall verändern möchtest, dann kannst du bewusst anders leben. Es liegt in deiner Hand.
Zufriedenheit und Erfüllung kann zu deinem ganzen Wesen werden. Fürs Unglücklichsein bleibt dann nicht einmal ein kleiner Raum übrig. Deine Liebe wird zu deinem ganzen Leben. Und das bleibt so. Die Zeit verstreicht, aber was du erreicht hast, vertieft sich. Mehr und mehr Blüten entstehen und neue Lieder werden geboren."
Osho, Zitat-Auszug aus Beyond Enlightenment #5 _________________ http://inge09.blog.de/ |
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