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Inge



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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
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BeitragVerfasst am: 13.06.2009, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde nicht mehr da sein, aber ich setze etwas in Bewegung, das bleibt. Ihr werdet nicht mehr da sein, aber ihr habt geliebt.

Und diese Liebe hat etwas in Bewegung gesetzt, das bleibt und bleibt und bleibt. Es kann niemals verschwinden. Es ist ein Teil der Ewigkeit geworden. Es hat seine eigenen Auswirkungen und seine Schwingungen werden sich fortsetzen.

Wirft man einen Kieselstein in einen See, löst er Wellen aus. Der Stein sinkt bald zu Boden, aber die Wellen ziehen Kreise.

Sie bewegen sich zum Ufer hin. Und die Existenz hat kein Ufer, also wird es immer weiter Wellen schlagen...


Osho, "Das Erbe"
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Inge



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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
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BeitragVerfasst am: 22.06.2009, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat




„Höre auf, dich schuldig zu fühlen! Mit Schuldgefühlen zu leben bedeutet in der Hölle zu leben. Wenn du keine Schuld mehr in dir hast, dann wirst du so frisch wie ein Tautropfen in der Morgensonne sein, du wirst die gleiche Frische haben, wie Sterne in der Nacht. Wenn einmal die Schuld verschwindet, wirst du ein völlig anderes Leben führen, ein leuchtendes und strahlendes Leben. Deine Beine werden den ganzen Tag lang tanzen wollen und du wirst 1000 und ein Lied singen.


Antworten in sich selbst finden

Verlasse deine Gefängnisse: zum Beispiel Christ, Buddhist oder Kommunist zu sein. Verlasse alle deine Ideologien, denn diese geben dir vorgefertigte Antworten. Wenn du einen Kommunisten nach einer Antwort fragst, wird er in „Das Kapital“ schauen. So wird auch ein Christ die Seiten der Bibel öffnen, um Antworten zu finden.


Schuld entsteht durch Ideologien

Wann beginnst du endlich, dein eigenes Bewusstsein zu benutzen? Wann? Wie lange willst du noch an die tote Vergangenheit gefesselt sein? Die Bibel bezieht sich auf ein Leben 2000 Jahre vor unserem jetzigen. Das Leben hat sich seither so viel geändert. Wenn du die Bibel lesen möchtest, dann lies sie wie wunderbare Literatur – doch mehr ist sie nicht. Sie ist ein schönes Buch mit wunderbaren Versen darinnen, doch es ist kein Diktat darin, keine Anordnungen, denen du im Leben nachfolgen musst. Genieße dieses Geschenk aus der Vergangenheit, doch mache keine Disziplin für dein Leben daraus. Die Bibel ist für das heutige Leben völlig unbedeutend.


Leben passt in keine Ideologie

Alles wird unbedeutend, denn das Leben ist unbegrenzt. Es verändert sich ständig, es geht über alle Grenzen hinweg. Das Leben ist ein unendlicher Prozess. Die Bibel kommt irgendwo zu einem Punkt an dem sie nicht weitergeht. Das Leben kommt niemals an einen solchen Punkt.


Unschuldig sein und selbst entscheiden

Die einzige Möglichkeit, nicht hinter dem Leben hinterher zu hinken und mit dem Leben in direktem Kontakt zu sein, ist, ein Herz zu haben, das sich nicht schuldig fühlt. Ein unschuldiges Herz zu haben. Vergiss alles, was dir gesagt wurde – wie du dich verhalten sollst, was getan werden muss und was nicht – das kann kein anderer für dich entscheiden. Vermeide die Leute, die für dich entscheiden. Nimm das Zepter wieder in die eigene Hand.

Du musst dich entscheiden.

In genau dieser Entscheidungsfreudigkeit wird deine Seele geboren. Wenn andere für dich entscheiden, bleibt deine Seele verschlafen und abgestumpft. Wenn du beginnst, für dich selbst zu entscheiden, entsteht Intelligenz und Schärfe. Sich selbst zu entscheiden bedeutet, Risiken einzugehen und vielleicht einen Fehler zu begehen. Keiner weiß es, das ist das Risiko. Es gibt keine Garantie.“


Osho, Zitat-Auszug aus The Book of Wisdom #11

http://findyournose.com/nasenspitzen
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Inge



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BeitragVerfasst am: 23.06.2009, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Das Zentrum im großen Zeh


In der hinduistischen Tradition sucht man seine Nase, bei den Taoisten ist es der große Zeh. Im Grunde ist es egal, wo das Zentrum der Aufmerksamkeit liegt, Hauptsache, es ist nicht im Kopf.


Finde deinen großen Zeh



Die Taoisten haben den großen Zeh als Zentrum benutzt. Bewege deine Bewusstheit hinunter zum großen Zeh. Bleibe dort, vergiss den ganzen Körper. Lass dein ganzes Bewusstsein zur Zehe gehen. Das klappt, denn im Grunde ist es egal, wohin du dich zentrierst. Du gehst in ein Zentrum – das ist das Wesentliche.


Osho, The Book of Secrets, Vol 1 #12

Chuang Tsu und Lao Tse sagten immer: Konzentriere dich auf den großen Zeh. Schließe deine Augen, gehe in den Zeh und bleibe dort. Das wird dich ins Gleichgewicht bringen. Der Kopf hat dir soviel Ungleichgewicht verursacht. In den großen Zeh? Es sieht aus, als ob sie Spaß machen würden, doch sie meinen es wirklich ernst. Sie haben recht. Gehe weg vom Kopf, denn unser Ursprung, unsere Wurzeln liegen nicht im Kopf. Wir sind viel zu sehr im Kopf.


Osho, The Empty Boat #10
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Einmal, während Buddha sprach, saß ein Mann vor ihm, der ständig seine Zehe hin und her bewegte. Am Ende des Vortrags fragte ihn Buddha: “Was ist mit deinem Zeh los?“ In diesem Augenblick hörte der Mann mit dem Wackeln auf. Buddha sagte: „Ich sage dir, was los ist. Du bist dir deiner Zehe nicht bewusst. Du hast den Zeh nicht selbst bewegt, es geschah unbewusst. Es ist eine Gewohnheit, wahrscheinlich machst du das überall wo du sitzt. In dem Moment als ich dich fragte, hörte das Schaukeln auf. Als deine Aufmerksamkeit in den Zeh ging, hast du angehalten.“

Beginne Meditation im Alltag, indem du dir über solche kleinen Dinge bewusst wirst. Die Leute beginnen mit ihrem Ego, sie wollen ohne Ego sein. Damit beginnen sie mit einem großen Problem. Sie müssen daran scheitern. Es ist besser mit etwas Unbedeutendem, Kleinen zu beginnen, das keinen großen Unterschied macht. Aber die Schönheit daran ist, dass das kleinste Problem den gleichen Ursprung hat wie das größte und auch die gleiche Lösung. Alle Probleme sind gleich. Wenn du ein kleines Problem lösen kannst, es völlig loswerden kannst, dann hast du den Schlüssel kennen gelernt.

Der Schlüssel ist Wachheit und Aufmerksamkeit. Indem du ein kleines Problem löst, erfährst du die Grundlagen von Bewusstheit. Und dann kennst du das ganze Geheimnis, wie du dein verwickeltes Leben entwirren kannst.


Osho, From Misery to Enlightenment #19
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Inge



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BeitragVerfasst am: 24.06.2009, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Kunst des Zuhörens

Meditation lässt sich ganz einfach im täglichen Leben praktizieren - beim Zuhören! Wenn jemand zu dir spricht, höre ihm aufmerksam und vom Herzen aus zu. So, als ob du eine Sinfonie genießt...


Still, vom Herzen zuhören



Wenn du dem Anderen still zuhörst, dann hörst du mit dem Herzen zu. Das verwandelt dein Wesen. Das Herz versteht die wesentliche Botschaft ganz leicht. Das Denken hört nur die Worte, doch die wahre Nachricht liegt zwischen den Worten. Diese zu hören, dazu ist nur das Herz fähig.

Wenn du beim Zuhören vom Herzen noch ein wenig tiefer nach Innen fällst, dann begegnest du deinem Wesen. Das Herz ist die Tür zu deinem Wesen und dein Wesen öffnet die Tür zum kosmischen Sein.

Du kannst allem zuhören. Höre dem Wind zu, wie er durch die Nadelbäume streicht. Mit der gleichen Stille mit der du einem Musikstück von Mozart zuhörst, kannst du Vogelgezwitscher zuhören. Das ganze Universum drückt das Dharma aus. Nur der Zuhörer fehlt.

Die Kunst der Meditation ist,
mit deinem ganzen Wesen zuzuhören.

In diesem Moment,
in dieser Stille,
fallen deine Begrenzungen,
deine Verteidigungsmechanismen,
und du wirst eins.

Höre so tief zu, dass du verschwindest
und nur das Wesentliche und Ewige in dir bleibt.



Osho, The Miracle #7

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Inge



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BeitragVerfasst am: 26.06.2009, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat




"Der größte Teil der Menschheit leidet darunter, niemanden zu finden, von dem er wirklich geliebt wird. Jeder möchte bedingungslos angenommen werden, doch keiner weiß, was Liebe wirklich ist. Niemand weiß, wie man sich selbst lieben kann. Liebe ist die größte Kunst. Liebe ist ein Diamant. Ungeschliffen und unpoliert. Du musst die Liebe erst lernen.


Liebe - ein Herz voller Lieder


Lieben heißt, Musik in deinem eigenen Herzen zu spielen. Einen Tanz mit Energien in deiner tiefsten Seele zu tanzen. Wenn du mit großer Energie tanzt, dein Herz voll mit Liedern ist und deine Seele eine Symphonie bildet, dann wirst du fähig sein jemanden zu finden, der dich liebt.


Meditation ist die Kunst, sich selbst zu lieben

Wenn du dich selbst liebst, wirst du viele, viele Leute finden, die dich lieben. Eine Person, die sich selbst liebt wird liebenswert. Sie erhält Anmut und Würde. Jemand der sich nicht liebt, bleibt hässlich. Wenn sogar du dich nicht liebst, wie kannst du es dann von jemandem anderen erwarten?


Es gibt ein berühmtes Sprichwort des jüdischen Mystikers Hillel:

“Wenn du nicht für dich bist, wer wird dann für dich sein?

Die andere Hälfte des Spruches ist ebenfalls wunderbar:

„Wenn du NUR für dich bist, was hat dann dein Leben für eine Bedeutung?“


Du musst dich selbst lieben, das ist die erste Verpflichtung dir selbst gegenüber. Und die zweite ist, nicht in dieser Selbstliebe verloren zu gehen. Wenn du dich selbst lieben kannst, dann suche nach dem anderen. Du wirst ihn finden. Die ganze Welt ist voller liebenswerter und wunderschöner Menschen. Wenn du fähig bist, deine Energie zu verteilen, dann wirst du jemanden finden, der dich liebt."


Osho, Zitat-Auszug aus Philosophia Perennis Vol.2 #9
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Inge



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BeitragVerfasst am: 27.06.2009, 11:21    Titel: Antworten mit Zitat

Erziehung ohne Tricks



"Und wenn du jemanden liebst, kannst du ihn gar nicht prägen. Wenn du jemanden liebst, lässt du ihm Freiheit, gibst du ihm Schutz."

Frage an Osho:
Warum unterdrücken wir freiwillig uns selber und legen verkrüppelnde Schutzpanzer an?

Um zu überleben.

Ein Kind ist hilflos, es kann nicht von sich aus überleben. Diese Hilflosigkeit hat man seit Urzeiten ausgebeutet. Niemanden haben wir so unterdrückt wie Kinder. Richtig, auch Arbeiter sind unterdrückt worden, aber nicht so sehr; auch Frauen sind unterdrückt worden, aber nicht so sehr wie Kinder. Die Kinder sind die am längsten unterdrückte Klasse von Menschen, und sie von den Eltern frei zu machen scheint äußerst schwer. Es scheint praktisch unmöglich.

Das Kind ist so zerbrechlich, dass es nicht von sich aus existieren kann. Das könnt ihr ausbeuten. Ihr könnt dem Kind eintrichtern, was ihr wollt … genau das ist es, was B.F. Skinner ständig in seinem Labor macht. Er bringt Tauben bei, Pingpong zu spielen, und zwar mit demselben Trick: Zuckerbrot und Peitsche. Wenn sie spielen, werden sie belohnt; wenn nicht, wenn sie aufmucken, werden sie bestraft. Wenn sie sich richtig verhalten, werden sie belohnt, bekommen sie Futter; wenn sie sich falsch verhalten, bekommen sie einen elektrischen Schlag. Selbst Tauben beginnen dann Pingpong zu spielen.

So hält man’s seit jeher im Zirkus. Geht mal hin und seht es euch an. Selbst Löwen, herrliche Löwen, sperrt man in Käfige, und Elefanten folgen der Peitsche ihres Dompteurs. Man hat sie erst ausgehungert und dann belohnt. Bestraft und belohnt – das ist der ganze Trick.

Dasselbe, was ihr im Zirkus mit den Tieren macht, macht ihr auch mit euren Kindern. Nur tut ihr es sehr unbewusst, weil man euch dasselbe angetan hat; ihr kennt nur diese Art und Weise Kinder abzurichten und zu erziehen. Und das nennt ihr dann „Erziehung“! Dabei verzieht ihr sie nur, zwängt ihr sie in eine tiefere Daseinsweise, statt sie einer höheren Daseinsweise zuzuführen. Mit lauter Skinnerschen Tricks und Techniken – nur ihretwegen beginnen wir, uns freiwillig zu unterdrücken und verkrüppelnde Schutzpanzer anzulegen. ....

http://www.oshotimes.de/seiten_php/diskurs.php
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Inge



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BeitragVerfasst am: 28.06.2009, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat



Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich "Euer Gnaden".

Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.

Joachim Ringelnatz, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler, 1883 - 1934
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Inge



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BeitragVerfasst am: 10.07.2009, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Die höchste Verantwortung im Leben


Das Leben zieht im Sauseschritt vorüber. In den wahren Momenten hält es an. Dann, wenn das Sein wahrgenommen wird. Die Verantwortung eines Lebens besteht darin, herauszufinden, was das Sein ist.


Verschwende keine Zeit



Es ist die völlige Verantwortung eines jeden Menschens sein Leben nicht mit unsinnigen Angelegenheiten zu verschwenden.

Die wichtigsten Dinge haben erste Priorität - First Things First. An erster Stelle eines Lebens steht, zu sein. Und zu wissen, was das Sein ist.

Laufe keinen Schmetterlingen hinterher.

Du arbeitest den ganzen Tag, dein ganzes Leben lang, und wegen der vielen Arbeit bleibt dir der Glanz deines Wesens verschlossen. Die unbedeutenden Tätigkeiten nehmen alle Zeit in Anspruch. Das Leben ist so kurz, 70 Jahre gehen so schnell vorüber.

Das Leben ist so kurz geworden, weil du dich mit unnötigen Dingen beschäftigst. Ich bin immer überrascht über Leute, die Karten oder Schach spielen oder ins Kino gehen. Sie sagen, sie würden die Zeit totschlagen...

Das Sein zu erkennen, ist keine Frage von Intelligenz oder ob du logisch zu denken kannst. Auch nicht, ob du viel weißt oder dich in den religiösen Schriften auskennst.

Mache deine Augen zu und dringe direkt zu deinem Wesen durch, das sich hinter deinen Knochen versteckt.

Wenn das Sein einmal erkannt wird, dann folgt tiefe Entspannung. Das Leben wird zum Tanz.

Osho, Dogen the Zen Master: A Search and A Fullfillment #3
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Inge



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BeitragVerfasst am: 12.07.2009, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat




"Jeder Mensch lebt in Fesseln, denn alle, die dich aufgezogen haben, wollten dich dominieren, damit sie die Macht über dich genießen können. Und Kinder sind die Menschen in der Welt, die am hilflosesten sind, sie sind die Klasse, die am meisten ausgebeutet wird. Es ist nicht das Proletariat, das am meisten ausgebeutet wird, es sind nicht die Frauen, die am meisten ausgebeutet werden, es sind die Kinder, die am meisten ausgebeutet werden - und so hilflos. "

Osho
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Inge



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BeitragVerfasst am: 13.07.2009, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat



Beobachten, wahrnehmen, wachsam sein .. das scheinen unbedeutende Worte zu sein, um die ganze Komplexität des Verstandes aufzulösen. Millionen Jahre von Vererbungen, Traditionen, Konditionierung, Vorurteilen... wie sollen die durch einfaches Wahrnehmen verschwinden?

Doch sie verschwinden wirklich, denn wie Gautam Buddha immer sagte: „Wenn die Lichter im Haus angeschaltet sind, dann kommen die Diebe nicht ins Haus, denn sie wissen, dass der Herr des Hauses wach ist.“ Weil das Licht durch die Fenster scheint, durch die Türen, weil man sehen kann, dass das Licht an ist, ist es nicht die richtige Zeit, ins Haus einzubrechen. Wenn die Lichter aus sind, dann werden die Diebe angezogen. Dunkelheit wird zu einer Einladung. Genauso ist die Situation mit deinen Gedanken, deinen Vorstellungen, Träumen, Ängsten, deinem ganzen Verstand.

Wenn der Beobachter anwesend ist – der Beobachter ist fast wie Licht – dann beginnen sich diese Diebe zu zerstreuen. Wenn diese Diebe niemanden anwesend vorfinden, dann rufen sie ihre Brüder und anderen Verwandten: „Auf geht’s!“

Es ist ein einfaches Phänomen, ähnlich wie Licht. In dem Moment, in dem du Licht in einen Raum bringst, verschwindet die Dunkelheit. Du fragst dich nicht etwa „Ist da genug Licht, damit die Dunkelheit verschwinden kann?“ Oder: „Wenn wir das Licht da haben, müssen wir dann noch etwas anderes machen, damit die Dunkelheit verschwinden kann?“

Nein, alleine die Gegenwart von Licht bedeutet die Abwesenheit von Dunkelheit und die Abwesenheit von Licht bedeutet die Gegenwart von Dunkelheit. Die Gegenwart von Wahrnehmung ist die Abwesenheit des Verstandes und die Abwesenheit des Wahrnehmenden ist die Gegenwart des Verstandes.


Unnötige Gedanken verschwinden


In dem Moment, in dem du zu beobachten beginnst, wird ganz langsam das Denken schwächer werden, je stärker das Wahrnehmen wird. In dem Moment, in dem der Verstand erkennt, dass der Beobachter eine bestimmte Reife erlangt hat, unterstellt sich der Verstand sofort und wird zu einem wunderbaren Diener. Das passiert ganz mechanisch.

Die Natur und Existenz möchten, dass du der Herr im Hause bist und der Verstand zum Diener wird. Dann ist alles in Harmonie. Dann kann der Verstand nicht mehr Falsches tun. Dann ist alles in tiefer Entspannung, in Stille und es bewegt sich zu seiner Vorbestimmung. Du musst nichts anderes tun, als zu beobachten.

Der Verstand hat sich daran gewöhnt, der Herr im Haus zu sein. Es wird eine Zeitlang dauern, ihn zur Vernunft zu bringen. Wahrnehmen ist genug. Es ist ein sehr stiller Prozess, doch die Auswirkungen sind unglaublich weitreichend.


Osho

http://findyournose.com/archivs/show_archiv/3
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BeitragVerfasst am: 15.07.2009, 11:14    Titel: Antworten mit Zitat



Im Garten sind die Tomaten reif - lecker.



Der Sommerflieder blüht - und es wimmelt von Schmetterlingen!


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Inge



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BeitragVerfasst am: 17.07.2009, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Du siehst, was du sehen willst


Meditation im Alltag bedeutet auch, sich der Mechanismen von Emotionen bewusst zu werden. Beim Lieben zum Beispiel. Wenn du glaubst, es ist der andere, der dich verzückt, dann irrst du.


Über den verliebten Magier



Du verliebst dich in jemanden und wenn dich jemand fragt, „Warum?“, dann antwortest du: „Weil die Person so schön ist. Sie hat ein feines Gesicht ...“ In Wirklichkeit ist es genau anders herum. Nicht etwa wegen einer schönen Person hast du dich verliebt. Die gleiche Person kann am nächsten Tag hässlich aussehen. Sie bleibt die selbe, mit dem selben Gesicht, aber alles hat sich verändert. Das passiert so oft und doch ist dir der wahre Mechanismus nicht bewusst. Du suchst jemanden, auf den du deine Sehnsüchte übertragen kannst und dann glaubst du daran. Du sagst zum Beispiel: „Ich kann ohne dich nicht leben!“ Und bald kommt der Moment, in dem du MIT ihr oder ihm nicht leben kannst. Warum ist das so? Weil du die Dinge in der falschen Reihenfolge siehst.

Du verliebst dich. Das bedeutet in Wirklichkeit, du beginnst deine Wünsche auf jemanden anders zu übertragen. Du projizierst. Liebe ist hypnotisch. Liebe ist ein sehr feiner Zustand, in dem alles auf den anderen übertragen werden kann – alles! Der oder die Geliebte ist also nicht wirklich im Außen, er oder sie sitzt innen. Die geliebte Person ist lediglich eine Projektionsfläche, eine Leinwand. Du hast viel auf sie übertragen, viel in sie hineingesteckt. In dem Moment, wo du nichts mehr auf sie legst, wird die Person ganz gewöhnlich. Dann gibt es keinen Schein mehr um sie herum. Alles ist weg. Die Person ist einfach nur noch gewöhnlich, sogar weniger als gewöhnlich, denn jetzt ist sie ohne Glanz.



Es ist dein eigenes Denken, das dich glücklich oder leidend macht -- es hängt von dir ab. Wenn du dieses Geheimnis einmal kennst, dann kannst du alles in Gold verwandeln. Wenn du einmal beginnst, Leiden in Glück zu verwandeln, dann gibt es keinen Zustand mehr, der besser als der andere ist. Du kannst alles verwandeln und dann weißt du aus Erfahrung, dass so, wie du den anderen siehst, nur eine Übertragung von dir selbst ist. Dein Denken verursacht den ganzen Trick.

Aber man muss viel tun, um sich dieser Tatsache bewusst zu werden. Man muss den Mechanismus in der Tiefe verstehen und tief eintauchen in das Phänomen des Wünschens und Verlangens, des Vermeidens, des sich Sehnens und des Flüchtens ... Man muss tief in seine Sehnsüchte hinein sehen. Und damit ist keine intellektuelle Auseinandersetzung gemeint, sondern die fast wissenschaftliche Erforschung des Denkens. Zuerst projizierst du und dann fühlst du dich schlecht oder glücklich und bist dir dabei nie bewusst, dass du selbst der Schöpfer deiner Stimmungen bist. Jeder ist ein Magier. Und jeder trickst sich selbst aus. Dann werden diese Tricks zur Gewohnheit, sie werden mechanisch. Du kannst sie bis in die Unendlichkeit wiederholen.


Osho, That Art Thou, #8

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BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat




Gefühle Verbrennen

Eine "Methode" um Gefühle zu „verbrennen“ und dem Energiekörper
und das Zellbewusstsein von Hacken zu reinigen
die dich in Zukunft und Vergangenheit festhalten.

Wenn eine Situation Dich emotional bewegt bleib still,
gehe aus der Geschichte raus.

Nimm Deinen Körper wahr und fühle einfach, wo es Dich im Körper berührt.
Nimm einfach wahr was jetzt am deutlichsten ist und bleib ganz relaxt dort, schau einfach zu.

Bleibe bei dem Körpergefühl und bei dem was sich am deutlichsten zeigt
an Bildern, Gefühlen, innerer Bewegung, Schmerz und dem Momentanen Erleben
ohne Dich von der Geschichte, den Gedanken Einnehmen zu lassen.
Wenn Du doch auf einen Gedanken aufspringst, nimm es einfach wahr
und gehe zurück zu dem was konkret wahrgenommen werden kann, bleibe dort.

Du kannst dich in der stillen Wahrnehmung fragen: „ Was ist Jetzt Hier“
„Wem erscheint das“ lass geschehen was geschehen möchte
und sei einfach mit dem was ist. Das Leben kennt seinen Weg.

Ronny Hiess
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BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Die folgende Meditationstechnik hat mein Leben verändert. Sie ist ganz einfach zu machen und doch unglaublich wirkungsvoll!


Finde Befriedigung im Alltag



Wann immer Befriedigung gefunden wird - in welcher Aktion auch immer - verwirkliche sie.

Du bist durstig und trinkst Wasser. Eine zarte Befriedigung ist erreicht. Vergiss das Wasser, vergiss den Durst. Bleibe bei der feinfühligen Befriedigung, die du wahrnimmst. Sei total mit ihr ausgefüllt. Fühle dich einfach befriedigt.

Diese Technik gibt dir einen positiven Ansatz, eine totale Umkehrung des normalen Denkens. Wann immer Zufriedenheit gefunden wird, in welchem Akt auch immer, nimm sie wahr. Fühle sie, werde eins damit. Nimm einen befriedigten Zustand nicht lediglich als ein vorbei fliegendes Ereignis. Die Befriedigung kann zum Beginn einer größeren positiven Erfahrung werden.

Wann immer Befriedigung gefunden wird – wann immer! Nimm sie wahr. Du siehst einen Freund und du freust dich. Du triffst deinen Geliebten oder deine Geliebte und du fühlst dich glücklich. Nimm das wahr. Sei ganz das Glück in diesem Moment. Dadurch veränderst du dein Denken und du wirst beginnen Glück anzusammeln. Dein Denken wird sich ins Positive verändern und damit wird die ganze Welt anders aussehen.

Von Morgen Früh an und den ganzen Tag über, erinnere dich daran: Wann immer du etwas schönes fühlst, etwas das dich befriedigt, etwas das dich glücklich macht, bemerke es.

Es gibt viele dieser Momente in einem 24 Stunden Tag. Es gibt viele Momente am Tag, wo der Himmel dir nahe ist, doch du bist so mit der Hölle beschäftigt, dass du ihn verpasst. Die Sonne geht auf, die Blüten öffnen sich, die Vögel zwitschern und eine sanfte Brise zieht durch die Bäume. Ein kleines Kind sieht dich mit seinen unschuldigen Augen an und ein subtiles Gefühl von Glück ist in dir. Jemand lächelt dir zu und du fühlst dich gut.

Schau dich um und versuche das Glück zu finden. Sei völlig davon ausgefüllt. Vergiss alles in diesen glücklichen Momenten. Schmecke Glück und erlaube es, dein ganzes Wesen auszufüllen. Der Duft des Glücks wird dir folgen. Es wird in dir den ganzen Tag über vibrieren.

Glück wird größer. Wenn du morgens beginnst, dann wirst du abends offen für die Sterne und den Mond sein, für die Nacht. Für die Dunkelheit. Probier´s aus für nur 24 Stunden. Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Osho, Book of Secrets, Vol 1 #35

http://findyournose.com/archivs/show_archiv_alt/32
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Inge



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BeitragVerfasst am: 27.07.2009, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat



Gärtchen blüht - Schmetterlinge sind wohlauf!
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