Das Leben leben
Das Forum von www.bewusstsein-heute.de

|
|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
|
Verfasst am: 29.07.2009, 17:19 Titel: |
|
|
hier was Nettes aus dem Gärtchen!
 _________________ http://inge09.blog.de/ |
|
| Nach oben |
|
 |
| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
|
Verfasst am: 06.08.2009, 11:35 Titel: |
|
|
Im Büro eines Motivationstrainers. Ein freundlicher Mann geht zur Tür, öffnet sie und ruft ins Wartezimmer „Der oder die Nächste bitte!“ und dreht sich – ohne einen Blick nach draußen zu werfen – wieder um. Er geht zum Schreibtisch. Umso überraschter ist er, als ein großes, warmes Licht sein Zimmer betritt. Unendlich hell, aber es blendet nicht. Er steht sekundenlang stumm und still da und fragt dann das Licht „Wer bist Du?“
„Ich bin das Glück“, antwortet das Licht mit einer Stimme, die weder männlich noch weiblich ist. Der Mann spürt in seinem Herzen, dass das Glück die Wahrheit sagt. Er hat nicht den geringsten Zweifel an den Worten des Glücks. „Ich kenne Dich gut“, sagt er lächelnd. „Zwar habe ich Dich in dieser Gestalt noch nie gesehen, sondern Dich stets in anderen Dingen erblickt – aber es freut mich sehr, auf diese Weise Deine Bekanntschaft zu machen!“ Seine Worte klingen herzlich. „Ich kenne Dich wirklich gut“, fügt er noch leise hinzu.
„Ich weiß“, antwortet das Glück und lächelt auch. „Ich komme auch deswegen zu Dir, weil Du mich wahrnimmst. Weißt Du, ich könnte heute ein wenig Motivation gebrauchen – denn wenn ich heute noch ein paar Leute mehr treffe, die sich einfach nicht helfen lassen möchten… ich glaube…“ das Glück seufzt ein wenig traurig, „…dann mache ich auch mal zwei Wochen Urlaub. Langsam habe ich es nötig.“
„Du Armes“, sagt der Motivationstrainer mitfühlend. „Komm setz Dich zu mir und erzähle.“ Er weist dem Glück einen bequemen Sessel und das Licht schwebt dorthin. „Aber bevor Du loslegst, wollte ich mich noch bei Dir bedanken“, sagt der Trainer. Seit ich gestern mit Dir sprach, haben sich heute schon wieder neue Dinge getan.“
„Fang Du an, zu erzählen“, lächelt das Glück. Der Trainer lehnt sich schmunzelnd zurück und erzählt. „Gestern Abend habe ich mich erst sehr geärgert, als ich gleich drei Anrufe bekam, mit denen meine Klienten die Termine von heute Morgen bis zum Mittag komplett abgesagt haben. Ich dachte erst an das Geld, welches mir damit durch die Lappen geht. Dann aber dachte ich mir ‚komm, mach das Beste daraus‘ und nutze den Morgen zum Ausschlafen.“ Er macht eine kurze Pause, denkt nach und spricht dann weiter. „Trotzdem bin ich wie gewohnt sehr früh aufgewacht. Hunger hatte ich auch, was ich morgens eigentlich gar nicht kenne. Also bin ich zum Bäcker und – weil der Morgen heute so schön war und die Sonne gar so goldig schien – bin ich zu Fuß dorthin. Unterwegs habe ich das Grün der Blätter und das Vogelgezwitscher genossen und mich gefragt, warum ich es so oft gar nicht mehr bewusst wahrnehme.
Und dann sprach ich in der Bäckerei mit einer wirklich sehr netten Verkäuferin, die mir strahlend erzählte, dass Ihr Ehemann heute von einer Fortbildungsveranstaltung wieder heimkommt. Und dann stand da noch diese liebe alte Dame, die mich auch anstrahlte und mir die neuen Vollkornbrötchen empfahl. Ich habe sie auch gekauft und bezahlt, ging noch in den Laden nebenan, um mir Wurst, Käse und andere Dinge für mein Frühstück zu holen.
Dort traf ich auf meinen mittlerweile pensionierten Arzt, der sich über unsere Begegnung sehr freute. Vor allem deswegen, weil er sich noch an meinen schweren Autounfall vor ein paar Jahren erinnern kann. Meine Frau starb damals und ich selbst saß über ein halbes Jahr im Rollstuhl, verlor meinen Job, meine Eigentumswohnung und einen Teil meiner vermeintlichen Freunde.“
Der Trainer wirkt in Gedanken versunken, schaut kurz zum Fenster nach draußen, wendet sich dann dem Glück wieder zu und sagt lächelnd: „Mein Arzt hat damals alles hautnah miterlebt – und er freute sich heute Morgen so etwas von tierisch, weil ich aufrecht vor ihm stand, schmerzfrei zum nächsten Laden laufen und mir dort“, er breitet die Arme aus, „so ein Riesenfrühstück kaufen kann.“ Fast hat der Motivationstrainer feuchte Augen.
Er schluckt schwer und erzählt weiter: „Und ich kann es Dir nicht beschreiben: ich habe mich heute Morgen zum einen über meinen Doc gefreut – und ich habe mich zum zweiten auch über mich so unendlich gefreut. Über all diese ganz normalen Dinge: grüne Blätter, Vogelgezwitscher, nette Leute, dass ich laufen kann und schmerzfrei bin – und dass ich mir mein Essen kaufen kann!“ Er lächelt verschämt. „Ist das nicht irre?“
„Nein, sagt das Glück und lacht leise. „Du tust mir gut, erzähl weiter.“ Er lehnt sich zurück und meint: „Weiter gibt es kaum etwas zu erzählen. Ich bin nach Hause, habe mir ein Frühstück gemacht, wie ich es seit Jahren nicht mehr hatte – geradeso als hätte ich etwas zu feiern – las Zeitung, hörte die spielenden Kinder draußen und nahm mir beim frühstücken vor, meine Freunde anzurufen. Die freuten sich sehr, von mir zu hören und wir machten aus, uns heute in einer Woche zu treffen und den ganzen Tag miteinander zu verbringen.“
„Musst Du da nicht arbeiten?“, fragt das Glück. „Normalerweise schon“, antwortet der Trainer. „Aber“, und er grinst verschmitzt dabei, „ich habe für diesen Tag alle Termine abgesagt. Morgens gehe ich los und hole Frühstück und bereite alles für meine Freunde vor. Und dann sehen wir weiter. Wir machen uns einfach einen schönen Tag“, sagt er. „Erzähl mir dann, wie es war, ja?“ sagt das Glück. „Ich bin mir zwar sicher, dass wir uns bis dahin noch öfters hören werden, aber gerade diese Begegnung mit Deinen Freunden interessiert mich.“ „Das mache ich, versprochen.“, ist die Antwort. „Nun aber zu Dir. Du sagst, Du könntest ein wenig Motivation gebrauchen – wie kann ich Dir helfen?“
Das Glück sagt lange nichts, das Licht pulsiert ein wenig traurig. Dann sagt die Stimme leise: „Weißt Du, es tut mir so unsagbar weh… Ich habe soviel zu verteilen, es ist unendlich viel von mir da, es reicht wirklich für jeden einzelnen – egal wie viele es noch werden, alle wollen mich haben – und so viele sind für mich gar nicht erreichbar, gerade so, als wollten sie mich doch nicht.“ „Wie darf ich das verstehen“, fragt der Trainer. Das Glück antwortet: „Sie rufen nach mir, sie wünschen sich mich herbei – und sobald ich da bin, laufen sie weg oder durch mich hindurch. Sie sehen mich nicht, hören mich nicht, spüren mich nicht.“ Und dann, ganz leise:
„Ich winke, aber sie halten ihren Blick auf den Boden gesenkt. Ich rufe, aber ihre angstvollen Gedanken sind so laut, dass sie mich nicht hören können. Ich schicke ihnen soviel Gutes und soviele Gelegenheiten, aber es prallt ab, weil sie meinen, sie wären es nicht wert.“ Die Stimme des Glücks wird noch etwas trauriger. „Manchmal mobilisiere ich andere Menschen, die auf sie zugehen. Und was bekommen diese zur Antwort? Dass sie dieses oder jenes nicht können, nicht schön genug wären, nicht klug genug, nicht stark genug. Und vor allem: Sie wären nicht glücklich genug!“ Nun weint das Glück leise und der Trainer fragt sich, wie man denn ein so schönes Licht tröstend in den Arm nehmen kann.
„Ich weiß, was Du meinst“, sagt der Trainer. „Aber glaub mir, sie tun es nicht mit Absicht. Ich war damals nach meinem Autounfall in einem ähnlichen Dilemma. Ständig damit beschäftigt, wie schlecht es mir geht. An den schönen Dingen, die ich sogar damals noch hatte, konnte ich mich nicht freuen. Stattdessen hielt ich mir ständig vor Augen, was mir an schlimmen Sachen widerfahren ist, was ich alles verloren habe und wie viel Angst ich deswegen vor dem weiteren Leben hatte. Ich konnte mir nicht vorstellen, jemals wieder ein lebenswertes, ein schönes Leben haben zu dürfen.“ Er zögert ein wenig. „Auch habe ich mir an vielen Dingen selbst die Schuld gegeben und irgendwann war ich da, dass ich meinte, ‚jemand wie ich‘ hätte es ja gar nicht anders verdient.“
„Ja, Du hast es mir damals auch sehr schwer gemacht, wieder zu Dir durchzudringen“, antwortet das Licht. „Aber eines Tages hast Du mich endlich wieder gesehen und ich konnte das Schlimme, das Du erlitten hast, verheilen lassen.“ „Das ist wahr“, nickt der Mann und dann schweigen beide eine Zeitlang.
„Und was mache ich jetzt?“, fragt das Glück. „Ich kann Wunden heilen lassen, aber sie lassen mich nicht an sich heran. Ich verspreche ja nicht einmal, dass ich etwas ungeschehen machen kann, aber eine Narbe, die nur noch ganz schwach weh tut, ist doch tausend Mal besser als eine klaffende große Wunde, oder nicht?“ Der Mann nickt. „Ich verspreche ja nicht einmal, dass es wieder so wie früher wird, aber ich verspreche aus ganzem Herzen, dass es danach noch Millionen von neuen Wegen gibt, um wieder eine heile Welt zu haben. Ist das denn nichts?“
„Das ist sehr viel, wenn nicht sogar alles“, antwortet er. „Ich verspreche auch, dass sie daraus lernen und wachsen werden, aber nicht einmal das reizt sie“, stellt das Glück verzweifelt fest. „Ich versichere immer wieder, dass um die gesorgt ist, die sie verloren haben, dass es ihnen wirklich gut geht – aber sie lassen trotzdem nicht los und quälen sich statt dessen weiter!“
Er schweigt traurig. Nun wird das Glück zornig. „Hast Du schon mal Milliarden von Paketen verschickt – mit genau DEM Inhalt, der gewünscht wird – und das Zeug kommt wieder zurück, weil der Empfänger sein Paket nicht annimmt? Schon mal wie ein Wilder den Leuten mit ihrem verlangten Wunsch hinterhergerannt, manchmal über Jahre oder oft ein Menschenleben lang vergebens, und sie laufen vor Dir einfach davon? Wollen stattdessen weit über ein angemessenes Maß hinaus weiterhin ängstlich und traurig sein?! Kannst Du Dir das vorstellen?“ Jetzt geht er um den Schreibtisch herum und versucht, das Licht in den Arm zu nehmen. Zumal es nun wirklich weint und von Schluchzern geschüttelt wird.
Das Licht fühlt sich warm und weich an und er kann nicht verhindern, dass auch ihm die Tränen in die Augen steigen. Sie weinen gemeinsam.
Aber nur eine angemessene Zeit lang. Dann arbeiten sie einen Plan aus, mit dem die Menschen dazu gebracht werden sollen, ein wenig rücksichtsvoller mit dem Glück umzugehen. Auch, um endlich selbst wieder glücklich zu werden. Der Trainer und das Glück sind bald wieder in glücklicher Stimmung – sie wissen ja, wie es geht. Dann nehmen sie Kontakt mit den richtigen Leuten auf und setzen das Schreiben vieler Bücher, das Halten von Seminaren, das Errichten von Internet-Plattformen in Gang.
Das alles, um so viele Medien wie möglich zu schaffen, auf die der Mensch zugreifen kann. Als die ersten Erfolge erzielt werden, jubilieren die beiden. Das Glück schafft es nun, an einem einzigen Tag soviele Menschen glücklich zu machen, wie es früher nur in mehreren Monaten möglich war. Natürlich erfährt es auch Rückschläge, aber es bleibt dran und findet bald wieder zu seiner gewohnten Form zurück. Abends sitzt das Glück bei seinem Freund, dem Trainer, und erzählt glücklich von seinen Erfolgen.
Erzählt glücklich, dass der Mensch nach und nach begreift, dass ein jedes seine Zeit hat. Und dass für alle Beteiligten alles gut wird, wenn der Mensch sich in Selbstliebe bereit zeigt, nach der Trauer und nach der Angst sein Leben frei zu räumen und loszulassen. Um dem Glück die Tür aufzumachen.
http://forum.pierre-franckh.de/phpBB3/viewtopic.php?f=27&t=3870 _________________ http://inge09.blog.de/ |
|
| Nach oben |
|
 |
| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
|
Verfasst am: 13.08.2009, 21:45 Titel: |
|
|
Wir wissen nicht, was wirkliche Liebe ist
Nicht-geliebt-meditation
“Der größte Teil der Menschheit leidet darunter, niemanden zu finden, von dem er wirklich geliebt wird. Jeder möchte bedingungslos angenommen werden, doch keiner weiß, was Liebe wirklich ist. Niemand weiß, wie man sich selbst lieben kann. Liebe ist die größte Kunst. Liebe ist ein Diamant. Ungeschliffen und unpoliert. Du musst die Liebe erst lernen.
Liebe – ein Herz voller Lieder
Lieben heißt, Musik in deinem eigenen Herzen zu spielen. Einen Tanz mit Energien in deiner tiefsten Seele zu tanzen. Wenn du mit großer Energie tanzt, dein Herz voll mit Liedern ist und deine Seele eine Symphonie bildet, dann wirst du fähig sein jemanden zu finden, der dich liebt.
Meditation ist die Kunst, sich selbst zu lieben
Wenn du dich selbst liebst, wirst du viele, viele Leute finden, die dich lieben. Eine Person, die sich selbst liebt wird liebenswert. Sie erhält Anmut und Würde. Jemand der sich nicht liebt, bleibt hässlich. Wenn sogar du dich nicht liebst, wie kannst du es dann von jemandem anderen erwarten?
Es gibt ein berühmtes Sprichwort des jüdischen Mystikers Hillel:
“Wenn du nicht für dich bist, wer wird dann für dich sein?
Die andere Hälfte des Spruches ist ebenfalls wunderbar:
„Wenn du NUR für dich bist, was hat dann dein Leben für eine Bedeutung?“
Du musst dich selbst lieben, das ist die erste Verpflichtung dir selbst gegenüber. Und die zweite ist, nicht in dieser Selbstliebe verloren zu gehen. Wenn du dich selbst lieben kannst, dann suche nach dem anderen. Du wirst ihn finden. Die ganze Welt ist voller liebenswerter und wunderschöner Menschen. Wenn du fähig bist, deine Energie zu verteilen, dann wirst du jemanden finden, der dich liebt.”
Osho, Zitat-Auszug aus Philosophia Perennis Vol.2 #9
http://oshonose.wordpress.com/ _________________ http://inge09.blog.de/ |
|
| Nach oben |
|
 |
| Erisian Eagle

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 1418 | |
|
Verfasst am: 13.08.2009, 22:02 Titel: |
|
|
| Inge hat folgendes geschrieben: |
Lieben heißt, Musik in deinem eigenen Herzen zu spielen. Einen Tanz mit Energien in deiner tiefsten Seele zu tanzen. Wenn du mit großer Energie tanzt, dein Herz voll mit Liedern ist und deine Seele eine Symphonie bildet, dann wirst du fähig sein jemanden zu finden, der dich liebt.
|
Genau so gehts mir gerade.
Und du nennst mich kindisch?
In die Knie solltest du brechen ob der Freude, dass mal wieder jemand die hohe Kunst gelernt hat. Selten genug ist das allemal.
Sing, spring und tanze mit mir, krach auf mich, dreh dich mit mir.
Aber nichts tust du, denn ich bin ja bloß kindisch.
Arme, alte Frau. Schlafestrunken wandelst du geschlossenen Auges durch das Meer des Wachens.
Brich dir die Nase am nächsten Stein, auf dass du endlich aufwachest, oder stirb.
Für alles Andere bist du nutzlos.
Arme, alte Frau. _________________ Was du hasst, das erschaffst du.
Was du liebst, das erschafft dich. |
|
| Nach oben |
|
 |
| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
|
Verfasst am: 19.08.2009, 18:57 Titel: |
|
|
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.
Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris _________________ http://inge09.blog.de/ |
|
| Nach oben |
|
 |
| Laury
| | Anmeldungsdatum: 22.05.2009 | | Beiträge: 5 | |
|
Verfasst am: 20.08.2009, 10:39 Titel: |
|
|
| b.g. |
|
| Nach oben |
|
 |
| Inge

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 30.10.2006 | | Beiträge: 2782 | | Wohnort: Taunus |
|
Verfasst am: 21.08.2009, 17:42 Titel: |
|
|
RTL So - 23.08.2009
19:05 Mein erstes Leben - Mich hat es schon einmal gegeben
Ende: 20:15
Laufzeit: 70 Minuten
Reportage, BRD 2009
Kann es wirklich wahr sein, dass Menschen von einem früheren Leben berichten? In "Mein erstes Leben - Mich hat es schon einmal gegeben" machen ganz normale Menschen den Test und unternehmen mit Hilfe der international anerkannten Schweizer Rückführungstherapeutin Ursula Demarmels eine Reise in ihr Vorleben. Dabei tauchen sie unter Hypnose in eine Welt ein, die spannender und überraschender nicht sein kann, denn dieses andere Leben liegt zum Teil hunderte Jahre zurück.
Was ist Einbildung, was ist real? Auf diese Frage will Katja Burkard mit Hilfe von Experten eine Antwort finden. Mit ihrem Team geht sie dem Phänomen der Rückführung auf den Grund und begleitet zwei Probanden bei jedem Schritt ihrer Reise in die Vergangenheit.
Die 28-jährige Innenarchitektin Anne Zeughardt aus Köln hat mit Esoterik oder dergleichen wenig im Sinn. Reines Interesse und der Tod ihres Großvaters sind ihre Beweggründe, sich von Ursula Demarmels in Trance und somit in ein vergangenes Leben versetzen zu lassen. Während der Hypnose erzählt Anne von einem Leben als Burgfräulein in der Mitte des 16. Jahrhunderts auf einer Ritterburg im Elsass. Sehr detailgetreu schildert sie ihr Leben auf dieser Burg, beschreibt Räume und die Umgebung. Alle Angaben stimmen, wie Katja Burkard nach intensiver Recherche herausfindet.
Die Sache ist nur, dass Anne noch nie im Elsass war und noch nie von dieser Burg gehört hat. Gemeinsam machen Katja Burkard und sie sich auf den Weg dorthin. Es kommt zu einer sehr emotionalen Begegnung mit Annes "erstem Leben". Auch Bodo Uffelmann (46) erzählt in Trance von einer früheren Existenz.
Die Geschichte des Verkaufsleiters spielt Anfang des 19. Jahrhunderts. Er ist ein einfacher Bauernsohn, der auf dem Weg von Deutschland nach Italien bei einem schlimmen Unfall sein Bein verliert und schließlich bei Kapuzinermönchen in einem Kloster in den Abruzzen Unterschlupf findet. Von einem alten Mann lernt er das Mandolinespielen und verdient von nun an seinen Lebensunterhalt mit dem Anfertigen von Gehhilfen und Spazierstöcken.
http://www.klack.de/include/TvPopup.php?ID=2669863
Auf VOX gabs mal eine gute Serie. Hoffentlich taugt die bei RTL was. _________________ http://inge09.blog.de/ |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|