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Inge



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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
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Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat



Manchmal kommt die Erkenntnis erst am Sterbebett: Ich war lebendig und habe doch nicht gelebt!

Das Leben mit Bewusstheit erfüllen


In der Tradition des Zen gibt es ein Kriterium, um zu sehen, ob ein Mensch gelebt hat oder nicht: Der Tod. Nur ein Mensch, der gelebt hat, kann sterben. Du kannst es dir nicht leisten, zu gehen, wenn du nicht wirklich gelebt hast.

Ich habe von einem großen Schüler gehört, der erst, als er starb, erkannte, dass er lebendig gewesen war. Er sah plötzlich: „Du liebe Güte! Ich war lebendig und habe es gar nicht bemerkt.“

Die Meister im Zen zeigen die höchsten Gipfel an Bewusstheit in der Art wie sie sterben. Der Tod ist der Beweis. Wenn du anmutig sterben kannst, mit Seligkeit, fast tanzend, dann beweist das, dass du gelebt hast. Du hast zutiefst gelebt und weißt, dass Sterben nur bedeutet, das Haus zu wechseln.



Osho, Isan: No Footprints in the Blue Sky #8
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Inge



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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 13:09    Titel: Antworten mit Zitat



Finde Befriedigung im Alltag
Wann immer Befriedigung gefunden wird - in welcher Aktion auch immer - verwirkliche sie.

Du bist durstig und trinkst Wasser. Eine zarte Befriedigung ist erreicht. Vergiss das Wasser, vergiss den Durst. Bleibe bei der feinfühligen Befriedigung, die du wahrnimmst. Sei total mit ihr ausgefüllt. Fühle dich einfach befriedigt.

Diese Technik gibt dir einen positiven Ansatz, eine totale Umkehrung des normalen Denkens. Wann immer Zufriedenheit gefunden wird, in welchem Akt auch immer, nimm sie wahr. Fühle sie, werde eins damit. Nimm einen befriedigten Zustand nicht lediglich als ein vorbei fliegendes Ereignis. Die Befriedigung kann zum Beginn einer größeren positiven Erfahrung werden.

Wann immer Befriedigung gefunden wird – wann immer! Nimm sie wahr. Du siehst einen Freund und du freust dich. Du triffst deinen Geliebten oder deine Geliebte und du fühlst dich glücklich. Nimm das wahr. Sei ganz das Glück in diesem Moment. Dadurch veränderst du dein Denken und du wirst beginnen Glück anzusammeln. Dein Denken wird sich ins Positive verändern und damit wird die ganze Welt anders aussehen.

Von Morgen Früh an und den ganzen Tag über, erinnere dich daran: Wann immer du etwas schönes fühlst, etwas das dich befriedigt, etwas das dich glücklich macht, bemerke es.

Es gibt viele dieser Momente in einem 24 Stunden Tag. Es gibt viele Momente am Tag, wo der Himmel dir nahe ist, doch du bist so mit der Hölle beschäftigt, dass du ihn verpasst. Die Sonne geht auf, die Blüten öffnen sich, die Vögel zwitschern und eine sanfte Brise zieht durch die Bäume. Ein kleines Kind sieht dich mit seinen unschuldigen Augen an und ein subtiles Gefühl von Glück ist in dir. Jemand lächelt dir zu und du fühlst dich gut.

Schau dich um und versuche das Glück zu finden. Sei völlig davon ausgefüllt. Vergiss alles in diesen glücklichen Momenten. Schmecke Glück und erlaube es, dein ganzes Wesen auszufüllen. Der Duft des Glücks wird dir folgen. Es wird in dir den ganzen Tag über vibrieren.

Glück wird größer. Wenn du morgens beginnst, dann wirst du abends offen für die Sterne und den Mond sein, für die Nacht. Für die Dunkelheit. Probier´s aus für nur 24 Stunden. Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen.


Osho, Book of Secrets, Vol 1 #35
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kala



Anmeldungsdatum: 08.12.2007
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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

b.g.

Zuletzt bearbeitet von kala am 22.05.2009, 12:30, insgesamt einmal bearbeitet
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Inge



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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Das kann so erscheinen. Sehr glücklich

Aber die meditativen Zeiten überwiegen bei weitem.



http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=630888693418863615
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kala



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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

b.g.

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Inge



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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Was mir halt grade Freude macht.


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kala



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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

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Inge



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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Und wie soll das gehen?

++++

http://www.vanityfair.de/articles/gesellschaft/boulevard/jane-goodall/2008/11/11/0/11989/

Menschen und Affen


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kala



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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

b.g.

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emm



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BeitragVerfasst am: 12.11.2008, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Inge hat folgendes geschrieben:
Und wie soll das gehen?


da gibts doch in der Bibel so einen Spruch "wovon das Herz voll ist, davon quillt der Mund über" oder so

Das müsste doch ganz von alleine gehen, wenn da so viel Freude in deinem Herzen ist
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Inge



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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
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BeitragVerfasst am: 13.11.2008, 11:35    Titel: Antworten mit Zitat




ECKHART TOLLE: Für den Unerleuchteten ist die Welt alles, was es gibt. Es gibt nichts anderes. Dieser zeitgebundene Modus des Bewusstseins klammert sich an die Vergangenheit, um eine Identität zu haben und braucht die Welt dringend zur eigenen Freude und Erfüllung. Deshalb bietet die Welt eine riesige Verheißung und stellt gleichzeitig eine große Bedrohung dar. Das ist das Dilemma des unerleuchteten Bewusstseins: Es ist hin- und hergerissen zwischen der Suche nach Erfüllung in und durch die Welt und fühlt sich gleichzeitig ständig von ihr bedroht. Der Mensch glaubt, dass er in ihr zu sich finden wird und gleichzeitig fürchtet er, dass die Welt ihn umbringen wird, was sie auch tut. Es ist also ein Zustand eines ständigen Konflikts, zu dem das unerleuchtete Bewusst sein verurteilt ist ständig zwischen Begierde und Furcht hin- und hergerissen zu sein. Es ist ein furchtbares Schicksal.

Das erleuchtete Bewusstein ist im Nicht-Manifesten verwurzelt und ist letztendlich damit eins. Es weiß, dass es das ist. Man könnte fast sagen, dass das Nicht-Manifeste nach außen blickt. Selbst wenn es sich um eine kleine Sache handelt wie die visuelle Wahrnehmung einer Form zum Beispiel einer Blume oder eines Baumes , wenn man sie in einem Zustand großer Wachsamkeit und tiefer Stille wahrnimmt, frei von Zukunft und Vergangenheit, dann ist es im gleichen Moment bereits das Nicht-Manifeste. In dem Augenblick ist man keine Person mehr. Das Nicht-Manifeste nimmt sich selbst in der Form wahr. Und da ist auch immer ein Empfinden von Güte in einer solchen Wahrnehmung.

Dann entstehen alle Handlungen daraus und haben eine völlig andere Qualität als Handlungen, die aus dem unerleuchteten Bewusstsein entstehen, das etwas braucht und sucht, um sich zu beschützen. Hier sind eigentlich wirklich all die nicht greifbaren und kostbaren Qualitäten zu finden, die wir Liebe, Glück und Frieden nennen. Sie alle sind eins mit dem Nicht-Manifesten. Sie entstehen daraus. Ein Mensch, der sein Leben in Verbindung damit lebt, der daraus handelt und interagiert wird zu einem Segen für den Planeten. Dagegen ist der unerleuchtete Mensch eine Last für den Planeten. Das Unerleuchtete hat eine gewisse Schwere. Und der Planet leidet unter Millionen von unerleuchteten Menschen. Die Last ist beinahe zuviel für den Planeten. Manchmal spüre ich, wie der Planet sagt: "Oh nein, bitte aufhören."[...]

http://www.wie.org/de/j5/tolle.asp?pf=1
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Inge



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BeitragVerfasst am: 13.11.2008, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Der Schluß aus dem Nichts

Watzlawicks Geschichte mit dem Hammer erzählt von einem Mann, der ein Bild aufhängen will, aber keinen Hammer zur Hand hat. Als er beschließt, sich beim Nachbarn einen Hammer zu borgen, kommen ihm Zweifel, ob der ihm seinen Hammer überhaupt leihen würde. Der Nachbar habe neulich auch nur flüchtig gegrüßt und vielleicht nur so getan, als habe er es eilig... und bildet sich vielleicht noch ein, man sei auf seinen Hammer angewiesen! Zornig stürmt der Mann zum Nachbarn und brüllt ihn an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“
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Inge



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BeitragVerfasst am: 13.11.2008, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Wirkliche Einsichten nähren


So wie eine Henne ihre Küken bemuttert,
so bemuttere auch du gewisse Erkenntnisse
und ganz bestimmte Handlungen in der Wirklichkeit

Der Schlüssel in diesem Sutra sind die Worte ‘in der Wirklichkeit’. Du bemutterst ebenfalls viele Dinge, aber in deinen Träumen - nicht in der Wirklichkeit. Du tust ebenfalls viele Dinge, aber im Traum - nicht in der Wirklichkeit. Nähre keine Träume. Unterstütze es nicht, dass sich der Traumzustand in dir weiter ausdehnt. Ziehe dich von allen Träumen zurück. Es wird nicht leicht sein, denn du hast so viel in deine Träumereien investiert. Wenn du dich plötzlich völlig davon zurückziehst, dann wirst du das Gefühl haben, unterzugehen und zu sterben. Du lebst in dem Traum von “später” und “dann”… Du lebst nicht hier und jetzt, du bist immer irgendwo anders. Du folgst der Hoffnung.

“Bemuttere gewisse Erkenntnisse.”
Warum gewisse Erkenntnisse? Du bemutterst auch Einsichten, doch was für welche? Du bemutterst bestimmte Theorien, keine Erkenntnisse. Bestimmte heilige Schriften, keine Erkenntnisse von dir selbst. Bestimmte Hypothesen, Glaubenssysteme, Philosophien, Weltanschauungen… aber keine gewissen Erkenntnisse von dir selbst. Das Sutra fordert: Wirf alles, was nicht von dir kommt, auf den Müll. Heilige Schriften, Theorien, das alles bringt nichts. Mache deine eigenen, echten Erfahrungen, deine eigenen Erkenntnisse und nähre sie. Wie trivial das eigene Verstehen auch immer sein mag, eine wirkliche Erkenntnis ist etwas, auf das du dein Leben aufbauen kannst. Die Einsichten mögen sein, was sie wollen, achte nur immer darauf, dass es wirkliche, konkrete Erkenntnisse sind, Dinge, die du selbst erkannt hast.

Osho, aus dem Buch der Geheimnisse

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kala



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BeitragVerfasst am: 14.11.2008, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

b.g.

Zuletzt bearbeitet von kala am 22.05.2009, 12:23, insgesamt einmal bearbeitet
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Inge



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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 2782
Wohnort: Taunus
BeitragVerfasst am: 14.11.2008, 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ein wirklich aufschlussreiches Bibelwort. Sehr glücklich
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