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Inge



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BeitragVerfasst am: 23.09.2008, 14:50    Titel: bewusst sein Antworten mit Zitat


So wie die Wellen mit Wasser und
die Flammen mit Feuer daherkommen,
so wogt das Universelle mit uns.

Du bist nicht,
nur das Universelle ist
und es wogt durch dich hindurch.
Fühle es, versenke dich hinein, lasse dieses Gefühl tief in dich eindringen. Lasse es zu, dass es dir widerfährt – in vieler verschiedener Art und Weise.

Ein sexuelles Verlangen regt sich in dir: Fühle es – nicht als Verlangen, sondern nur als Ozean, der in dir wogt, einfach als Leben, das da pulsiert, einfach als Leben, das in dir eine Woge schlägt. Was immer dir geschieht, empfinde es nicht so, als würde es dir geschehen, sondern so, als würde es dem Kosmos geschehen. Du bist nur ein Teil von ihm – nur eine Welle an der Oberfläche. Überlasse alles dem All.

Ihr begegnet euch im Liebesakt: Stellt euch nicht vor, dass da zwei einzelne Wellen zusammenkommen, sondern seht sie lieber als zwei, die miteinander verschmelzen. Sie sind nicht mehr zwei Individuen. Die Wellen sind verschwunden, nur der Ozean ist geblieben. Dann wird der Sexakt zur Meditation.


OSHO, Buch der Geheimnisse



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Inge



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BeitragVerfasst am: 24.09.2008, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat



Das ist die Geschichte aller normalen Menschen: Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung. Sie vergessen völlig, wofür? Wir können uns nicht einmal des nächsten Moments sicher sein. Wofür sich also vorbereiten?

Wenn du leben möchtest, dann lebe jetzt. Oder, du bereitest dich auf morgen vor. Doch denke daran, morgen gibt es nicht. Was anstelle von morgen kommt, ist der Tod. Eine intelligente Person lebt ihr Leben. Sie kümmert sich nicht um Vorbereitungen oder Maßregeln.

Lebe diesen Moment völlig und ganz, mit der höchsten Intensität. Vielleicht kommst du durch diese Intensität und Totalität auf den Geschmack, der dich auch in den nächsten Moment begleiten wird. Wenn du einmal erkannt hast, dass dieser Moment hundertprozentig gelebt werden kann, dann kennst du das ganze Geheimnis des Lebens.

Dir wird immer nur ein einziger Moment gegeben sein. Lebe ihn voll und ganz.


OSHO, Beyond Enlightenment #10
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Inge



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BeitragVerfasst am: 28.09.2008, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat



Die Welt ist immer voller Meister. Es gibt keine Begrenzung oder eine feste Anzahl. Meister passieren zu jeder Zeit. Die Leute sind nur blind und taub. Es schmerzt, zu wissen, dass man blind ist. Deshalb glauben die Leute lieber an bestimmte Theorien - dass es im Ganzen nur 24 Meister auf der Welt gab, wie es die Jainas denken, oder es nur 10 Meister gab, wie in der hinduistischen Religion. Die Christen glauben nur an einen, Jesus Christus. Nur er ist ein Perfekter Meister, sonst keiner.

Wie sollst du also dann heute noch einen Perfekten Meister für dich finden?

Du denkst, wenn du den Perfekten Meister für dich nicht gefunden hast, dann sei das nicht deine Verantwortung. Meister würden nur ab und zu passieren und in dieser Zeit gebe es eben keine. Es sei nicht deine Schuld, dass du ihn nicht gefunden hast. Du hast dafür keine Verantwortung, meinst du.

Ich aber sage:

Perfekte Meister gibt es immer. Genauso wie es immer Rosen und Lotusblüten gibt. Du musst einfach nur deine Augen aufmachen.


OSHO, The Perfect Master #1
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Inge



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BeitragVerfasst am: 30.09.2008, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat





Die Kraft des Lotus
in einer einzigen Blüte.


Der Herbstwind ist stark, aber das erschreckt eine Lotus Blüte nicht, obwohl sie sehr zart ist. Die Kraft des Lotus steckt in einer einzigen Blüte … auf so einem schmalen Stengel.

So ist das Leben. Jeden Moment kommt der starke Herbstwind – und der Lotus ist weg. Gehe den gleichen Weg, den die Lotusblüte geht, ohne unglücklich darüber zu sein, ohne Angst, ohne sich über den Herbstwind zu sorgen. Das Universum ist unsere Heimat. Ob wir im Körper sind oder nicht, das spielt keine Rolle. In Wirklichkeit gibt es dir einen unglaublichen Freiraum, nicht in deinem Körper zu sein. Du bist überall.


OSHO, The Zen Manifesto: Freedom from Oneself #5
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Inge



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BeitragVerfasst am: 04.10.2008, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Verblödend wirken ja alle Religionen - in ihrer kirchlichen fundamentalen Doktrin. Ob die Christen Ablass zahlten um sich höllenfrei zu kaufen, die Moslems sich im Heiligen Krieg per Bombe ins Paradies schleudern, oder Inder klaglos das Kastensystem hinnehmen, Juden am Samstag keinen Lichtschalter berühren dürfen, Hindus kein Rindfleisch essen .... tausende absurdester kirchlicher Regeln. Oder die "moderne Religion" des Geldscheffelns.

Je älter ich werde, desto kränker kommt mir das alles vor. Nichts davon darf hinterfragt werden. Alles wird hammelig hingenommen. Für die Belohnung "drüben".


Sobald man sein BILDERBUCH IM KOPF beiseite legt,

kann das Leben so schön sein!


Keine Blume, kein Vogel, kein Kaninchen, kein Reh
- hat so ein Bilderbuch im Kopf.

Und ist genau deswegen nie enttäuscht vom Leben.
Sondern LEBT im JETZT - voller Freude.



Ich hab gestern zufällig den Film "DAS LEBEN DER ANDEREN" gesehen. War besser als ich dachte. Jeder kann jederzeit seine ROLLE verlassen - und einfach ein Mensch sein - und davon flattern.
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BeitragVerfasst am: 04.10.2008, 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man zu meditieren beginnt, dann ist der Prozess anfangs ungewohnt und anstrengend. Mit der Zeit fallen Schichten um Schichten des Egos ab und das Leben wird immer leichter und freudiger.




Das Leben wird immer lebendiger


Du musst nicht in den Zustand der Meditation springen. Du musst ihn erklettern. Er ist höher als du, nicht niedriger. Es ist ein einfacher Prozess, nichts Anstrengendes und Quälendes.

Der Prozess ist dem des Zwiebel-Schälens ähnlich, eine Schicht nach der anderen geht weg. Je weiter man kommt, wird es immer lebendiger, jünger, lebensreicher und es kommen immer weitere, noch lebendigere Schichten. Wenn du die Schichten weiter abnimmst, dann ist irgendwann nichts mehr in deinen Händen, denn die Zwiebel war nichts anderes als eine Schicht nach der anderen.

Meditation ist eine Art Ego schälen. Das Ego ist einer Zwiebel ähnlich, denn es hat keine innere Substanz, sondern nur Schichten. Die fallen manchmal auch von selbst weg. Manchmal werden sie von selbst alt und fallen ab.


OSHO, Beyond Enlightenment #31
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BeitragVerfasst am: 05.10.2008, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat




Alles findet sich im Nichts

Das größte Wunder ist nicht ganz einfach und in der Tiefe zu verstehen, es muss erfahren werden. Der größte Schatz, den wir erfahren können, ist das Nichts.
Der größte Schatz

Unter den größten Schätzen,
die auf der Erde gefunden werden,
ist der,
Nichts zu sein,
der Größte.


Von einem unbekannten Dichter aus dem Zen

Einfach nur Nichts sein und du hast den größten Schatz in der Existenz.
Meditation macht dich langsam, ganz langsam, zu Nichts.
Nichts, das ist dein Gesicht, bevor du geboren wurdest.
Und das Wunder ist, dass du im Nichts Alles findest.
Du hast die ganze Welt.


Osho, Turning In #7
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Inge



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BeitragVerfasst am: 06.10.2008, 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

http://i36.tinypic.com/w455e.jpg





"Zwei Dinge, Liebe und Meditation, reichen aus, um den Boden zu bereiten, und Glückseligkeit kommt! Und nur zwei Dinge!

Das Ego, der Verstand und Angst reichen aus, um Unglück zu schaffen.

Angst ist der diametrale Gegensatz zu Liebe, und Verstand/Ego
ist der diametrale Gegensatz zu Meditation.

Und das sind die einzigen Alternativen. Meditation und Liebe sind perfekt auf einander eingestimmt, der Verstand ist
perfekt auf Angst eingestimmt.

Zusammen erschaffen dein Verstand und
deine Angst dein Unglück, Meditation und Liebe erschaffen zusammen alles,
wovon du schon immer geträumt und wonach du dich schon immer gesehnt hast. "


Osho
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BeitragVerfasst am: 06.10.2008, 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.hierjetzt.de/index.php?id=spirituelles_einzeln&tx_ttnews[tt_news]=72&tx_ttnews[backPid]=40&cHash=b6000e1f23

Wie OPRAH den Amerikanern TOLLE näher bringt.
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BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat



Richte deine Aufmerksamkeit auf DICH und das,
was DU fühlst ... was DU siehst ... was DU wählst.
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BeitragVerfasst am: 08.10.2008, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat



Die Kunst der kleinen Schritte

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen,
Herr, sondern um die Kraft für den Alltag.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

Mach mich findig und erfinderisch,
um im täglichen Vielerlei und Allerlei
rechtzeitig meine Erfahrungen zu notieren,
von denen ich betroffen bin.

Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung.
Schenke mir das Fingerspitzengefühl,
um herauszufinden,
was erstrangig und was zweitrangig ist.

Lass mich erkennen,
dass Träume nicht weiterhelfen,
weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft.
Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun
und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.

Bewahre mich vor dem naiven Glauben,
es müsste im Leben alles glatt gehen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis,
dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe des Lebens sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran,
dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
Schick mir im rechten Augenblick jemand,
der den Mut hat,
mir die Wahrheit in Liebe zu sagen.
Ich möchte dich und die anderen
immer aussprechen lassen.
Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst,
sie wird einem gesagt.

Du weisst, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, dass ich diesem, schönsten, schwierigsten,
riskantesten und zartesten Geschäft des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Phantasie,
im rechten Augenblick ein Päckchen Güte,
mit oder ohne Worte,
an der richtigen Stelle auszugeben.

Mach aus mir einen Menschen
der einem Schiff mit Tiefgang gleicht,
um auch die zu erreichen, die unten sind.

Bewahre mich vor der Angst,
ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht, was ich mir wünsche,
sondern was ich brauche.

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.



Antoine de Saint-Exupéry
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Inge



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BeitragVerfasst am: 10.10.2008, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat




Kennst du das? Wann immer du deinem Herzen folgen möchtest, flippen die Gedanken aus: “Das kannst du doch nicht machen… Was denken dann die Leute… Wozu soll das gut sein …?”

Warum hat der Verstand so große Angst vor dem Herzen?

Angst vor dem Herzen


Der Verstand fürchtet sich ständig. Im Grunde fürchtet er sich nur vor einem: dem Herzen. Denn der Verstand ist im Körper eigentlich nur als Hilfsdiener eingesetzt, doch hat er es geschafft, zum Geschäftsführer zu werden.

Das Herz, das eigentlich der Meister sein sollte, hat sich nicht darum gekümmert und hat nicht in die Situation eingegriffen. Es hat dem Denken erlaubt, der Anführer zu bleiben. Der Verstand ist sich darüber bewusst, dass jeden Moment, in dem das Herz es will, seine Vorherrschaft vorbei sein wird. Wann immer also das Herz spricht, fürchtet sich der Verstand.

Das Denken fürchtet sich sehr vor Liebe und Vertrauen. Es fürchtet sich vor allem, was mit dem Herzen zu tun hat, denn die Herrschaft des Denkens ist nicht seine Natur. Natürlicherweise ist das Herz der Meister.

Das genau ist das Problem: Da sich das Herz der eigenen Führung uneingeschränkt sicher fühlt, behauptet es seine Position nicht. Das scheint gar nicht nötig zu sein. Jedes Herz weiß innen, dass die Gedanken sofort auf die Seite geschoben werden können. Genau wie der Verstand weiß, dass er eigentlich nur ein Gehilfe für das Herz ist.

Wenn also das Herz etwas sagen möchte, dann erzittert das Denken. Es möchte, dass das Herz völlig abgestorben ist. Der Verstand möchte, dass der Mensch völlig herzlos lebt. Und es ist ihm über die ganze Welt hinweg gelungen, die Menschen vollkommen herzlos zu machen.

Doch hin und wieder flüchten einige Menschen aus der Sklaverei des Denkens und beginnen, die Rechte ihres Herzens durchzusetzen. Das ist die größte Revolution, die du tun kannst, die Revolution des Herzens gegen das Denken. Das ist das Wesen der Meditation.


Osho, Beyond Enlightenment #20
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BeitragVerfasst am: 14.10.2008, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat




Anfangs ist Meditation bloßes Üben. Nach und nach bleibt der Geschmack, den man während des Übens bekommen hat. Dann verändert sich die Welt. Die Schönheit des Lebens enthüllt sich überall.

Über die Erhabenheit eines Fischreihers


Der wilde Fischreiher
er schläft –
ungestörte Erhabenheit


Haiku von Basho



Hast du schon einmal einen wilden Fischreiher schlafen gesehen?

Basho sagt: ungestörte Erhabenheit. Zu dem wirst du, wenn Stille passiert – zu ungestörter Erhabenheit. Plötzlich wirst du zum Kaiser. Verständnis schenkt dir das ganze Universum. Es nimmt alles weg, was falsch ist und schenkt dir die ganze Wahrheit: alles, was schön ist, alles was anmutig und eine reine Freude ist.

Ein Mensch wie Basho – ein Mensch tiefer Meditation – sieht den Zustand der Meditation überall. Sogar in einem schlafenden Fischreiher sieht er ungestörte Erhabenheit. In dem Flug eines wilden Vogels sieht er unglaubliche Freiheit. Im Himmel spiegelt sich sein eigenes Nichts wider.

Ein Mensch in Meditation wird alles in neuem Licht sehen. Eine wilde Blume wird schöner aussehen. Jesus sagt: „Schau dir die Lilien auf dem Feld an. Sie sind schöner als König Salomon in all seiner Pracht.“

Für den Menschen der Meditation wird alles völlig neu und frisch, jung und lebendig. Er strahlt Liebe, Mitgefühl und Freude aus.



Osho, The Zen Manifesto: Freedom from Oneself #8

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BeitragVerfasst am: 15.10.2008, 10:27    Titel: Antworten mit Zitat





Zazen ist, wenn die Energie genau im Zentrum ist und dort pulsiert … Wenn sie sich nirgendwohin bewegt, weder in den Kopf noch ins Herz, sondern sie genau an der Quelle sitzt, von der das Herz sie dann holt, oder der Kopf…

Zazen bedeutet, genau an der Quelle zu sitzen, ohne sich irgendwohin zu bewegen. Eine unglaubliche Kraft entsteht daraus: die Verwandlung der Energie in Licht und Liebe, in ein wunderbares Leben, in Mitgefühl, in Kreativität. Die Kraft kann viele Formen annehmen, aber zuerst musst du lernen, wie du aus dem Kopf zur Quelle kommen kannst. Denn die Quelle wird entscheiden, was dein Potenzial ist. Du kannst dich in die Quelle entspannen und sie wird dich zu deinem eigentlichen Potenzial bringen.

Das bedeutet nicht, dass du das Denken für immer aufgeben musst, es bedeutet einfach nur, dass du fähig werden solltest, aufmerksam und wach zu deiner Quelle zu gelangen. Wenn du denken musst, dann kannst du die Energie aus der Quelle in den Kopf lenken und wenn du Liebe brauchst, dann kannst du sie ins Herz bewegen.

Du brauchst nicht 24 Stunden am Tag zu denken. Wenn du nicht denkst, dann entspannst du dich einfach in dein Zentrum zurück. So bleibt ein Mensch im Zen immerzu zufrieden, wachsam, voller Freude. Eine Seligkeit umgibt ihn, die nichts mit einer Handlung zu tun hat, sie ist einfach nur ein Strahlen aus der Quelle.





Zazen ist die Herangehensweise des Zen. Genau genommen bedeutet es, einfach nur zu sitzen. Wo zu sitzen? Genau an der Quelle. Wenn du ab und zu dort in dir bist, dann kannst du alle mentalen Aktivitäten ohne Störung bewältigen. Du kannst auch mit den Herzensangelegenheiten ohne Schwierigkeiten zurecht kommen. Und trotzdem, wann immer du Zeit hast, brauchst du nicht unnötigerweise zu denken und brauchst nicht unnötigerweise zu fühlen, du kannst einfach sein.

Einfach nur zu sein ist Zazen. Und wenn du einfach nur sein kannst – nur ein paar Minuten innerhalb von 24 Stunden, ist das genug, dich für deinen Inneren Buddha wach zu halten.



Osho, The Zen Manifesto: Freedom from Oneself #11
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Inge



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BeitragVerfasst am: 16.10.2008, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat




Die moderne Psychologie wird nicht für Meditation sein, denn Meditation zerstört ihr Geschäft. Ein Mensch der Meditation braucht keine Psychoanalyse. Je tiefer die Meditation geht, umso gesünder wird er. Ein Mensch, der meditiert, entfernt sich von den Gedanken, das macht seine Glückseligkeit aus.

Meditation erschafft die größte Gefahr für Psychologen. Sie müssen daran festhalten, dass es nichts jenseits des Denkens gibt. Wenn es etwas jenseits des Verstands gebe, dann würde ihr ganzes Geschäft flöten gehen.

Der Osten muss Position beziehen und zeigen, dass das, was die Psychoanalyse macht, einfach nur dumm ist.

In einem Zen Kloster in Japan wird ein psychologischer Fall innerhalb von drei Wochen behandelt. Im Westen gibt es noch nicht einmal nach 12 Jahren Erfolge. Und in diesen drei Wochen im Zen Kloster gibt es keine Psychoanalyse. Du wirst überrascht sein, denn eigentlich wird überhaupt nichts gemacht. Die Person wird an einen isolierten Ort gebracht, mit einem wunderschönen Garten und Teich. Das Essen wird ihr gebracht und Tee geschickt. Niemand spricht mit ihr und sie muss still bleiben. Du kannst den Unterschied sehen.

In der Psychoanalyse muss man über Jahre hinweg über seine Träume sprechen, eine Stunde am Tag oder zwei Stunden, zwei Sitzungen in der Woche oder drei, je nachdem wie viel du dir leisten kannst. Und hier im Zen Kloster bringen sie den Menschen einfach an einen schönen, bequemen Ort. Es gibt dort Musikinstrumente und Malutensilien oder wenn er irgendetwas Besonderes machen möchte, dann bringt man es ihm. Er muss etwas tun, nicht sprechen. Und drei Wochen lang wird niemand mit ihm reden.

Während dieser drei Wochen malen die Leute und machen Musik, sie tanzen oder arbeiten im Garten und nach drei Wochen sind sie völlig normal. Sie sind bereit, wieder nach Hause zu gehen. Was ist passiert? Wenn du einen Zen Meister fragen würdest, dann würde er sagen: „Nichts, die Leute hatten zuviel gearbeitet und ihr Verstand war überdreht. Sie brauchten Entspannung. Einfach nur drei Wochen auszuruhen genügt, um den Verstand zu entspannen. Sie brauchten physische Arbeit, damit ihre ganze Energie in den Körper geht, nicht in die Gedanken.“ Diese Leute bekamen großes Interesse an dem Prozess: Ohne irgendetwas zu tun, verschwanden alle komischen und verrückten Dinge, die sie sich ausgedacht hatten. Das ist eine einfache Methode für kranke Menschen, ihren überladenen Verstand zu entspannen.

Für diejenigen, die gesund sind – nicht die kranken Leute – ist der Weg die Meditation. Es gibt verschiedene Techniken für verschiedene Menschentypen. Tausende von Menschen haben eine Leuchtkraft erreicht, so eine Glorie, so eine Göttlichkeit, dass all die Psychologen in der Welt sich schämen sollten. Sie haben keinen einzigen Menschen dazu gebracht. Sogar deren Gründer sind sehr gewöhnlich. Gewöhnlicher als gewöhnlich.



Osho, Beyond Enlightenment #24
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