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Die große Stille - Ein meditativer Film



 
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BerndF



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Köln
BeitragVerfasst am: 01.11.2006, 02:01    Titel: Die große Stille - Ein meditativer Film Antworten mit Zitat

Wer den Film noch nicht gesehen hat. Er kommt die Woche als DVD raus:

http://www.digitalvd.de/nachrichten/4881.html

Viele Grüße

Bernd
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Man kann auch mit den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, Schönes bauen.
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Lilia



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.10.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Hohne, Niedersachsen
BeitragVerfasst am: 01.11.2006, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

worum geht es in dem Film, Bernd?
Es wäre schön, wenn für Filmbanausen (wie mich z.B.) eine kurze Erklärung da wäre. Zwinkern
_________________
>◊< Lilia >◊<

Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig.
Susun S. Weed
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BerndF



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Köln
BeitragVerfasst am: 01.11.2006, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Lilia,

mönsch, das wird ja jetzt richtig anstrengend Zwinkern ... also fix reinkopiert

Zitat:
Zum Inhalt:
Eine strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in seiner reinsten Form. Keine Musik, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich immer wiederholende Element des Tages: das Gebet.
Ein Film, mehr Meditation als Abbild. Eine Reise in die Stille.

1984 entstand die Idee. Die Genehmigung, einen Film über das Leben der Mönche zu drehen, erhielt Philip Gröning jedoch erst 1999. Diese einzigartige Drehgenehmigung ist das Resultat einer langjährigen und vertrauensvollen Beziehung Grönings zum Prior.
Philip Gröning lebte vier Monate in der Grande Chartreuse mit den Mönchen und begleitete sie mit seiner Kamera. Indem er am rituellen und alltäglichen Leben teilnahm, erfuhr er selbst, was es bedeutet, ein Einsiedlerleben zu führen. Nur indem ich dort über Monate selbst gelebt habe, konnte ich in den Arbeitsrhythmus der Mönche eintauchenL, so der Regisseur. Auf diese Weise begann Gröning eine Reise in die Welt der Mönche und Novizen, die ein Leben zwischen Riten und modernen Errungenschaften führen, ein Leben, das vom Gebot des Schweigens geprägt ist. "In dieser Atmosphäre habe ich natürlich auch versucht, mich möglichst langsam und leise zu bewegen." so der Regisseur. "Das Anstrengende zu Anfang des Drehs waren für mich die Geräusche, die ich selbst gemacht habe. In der Stille, die dort herrscht, schien mir jedes Klappern von Material unerhört. Ich fand es bereits unerträglich laut, wenn der Stoff meiner Jacke aneinander rieb." Und genau darum geht es in DIE GROSSE STILLE: Um das Sehen und um das Hören, um die Konzentration auf ein Leben, das weitestgehend ohne Sprache als Mittel zwischenmenschlicher Verständigung auskommt.


Für mich selber hat der Film und das Kloster eine besondere Bedeutung, weil ich vor Urzeiten selber vor le "Grande Chartreuse" stand und mich gefragt habe, was bringt Menschen dazu in absolulter Stille und selbstgewählter Einsamkeit ein Leben in Gebet und Anbetung zu verbringen.

Der einzige Kontakt, den man als Normalmensch und beiläufiger Besucher zu den Möchen bekommt, ist der grandiose Kräuter-Klosterschnapps im Devotionalienladen im Dorf Smilie

Viele Grüße

Bernd[/code]
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Lilia



Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 25.10.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Hohne, Niedersachsen
BeitragVerfasst am: 01.11.2006, 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde die Idee im Kloster zu schweigen, sehr spannend. In den 70er Jahren sind viele meiner Bekannten nach Frankreich ins Kloster Taizé gefahren. Aber ich glaub, einen Film über sowas find ich weniger spannend. Zwinkern
_________________
>◊< Lilia >◊<

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Ulli
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 163
BeitragVerfasst am: 01.11.2006, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Du sollst in dem Film ja auch nicht quasseln.....

_________________
Liebe Grüße, Ulli
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Wenn Dein Gesicht keine Falten hat
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deine Gedanken keine Dankbarkeit
dein Gewissen keinen Kratzer
dann hast Du nie gelebt
(Karl Miziolek )
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BerndF



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Köln
BeitragVerfasst am: 02.11.2006, 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Lilia,

Taize ist eine andere Kategorie. Das ist auch meditativ, aber "wirkt" eher über eine sehr eingängige Liturgie und Gottesdienstgestaltung sowie einen offenen, personenbezogenen Umgang der Brüder zu den Gästen.

Eine Karthause hat nichts von Offenheit. Hier ziehen sich Menschen zurück in die eigene Beziehung zu Gott.

Wenn Du so willst hat das (unter vielem anderen) etwas damit zu tun warum sich etwa Achtsamkeitübungen erstmal mit der eigenen Person beschäftigen. Da gab es ja auch auf ZzL Diskussionen, ob denn sowas "politisch korrekt" ist, es geht ja auch um die Beziehung zum richtigen Leben und den äußeren Beziehungen.

Man muß sowas ja nicht drei Stunden mögen ... finde ich für meine derzeit igen Verhältnisse auch richtig lang.

Viele Grüße

Bernd
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Lilia



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Anmeldungsdatum: 25.10.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Hohne, Niedersachsen
BeitragVerfasst am: 02.11.2006, 02:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm... wenn in Taize nicht auch geschwiegen wird, dann ist es meine Erinnerung, die mich trügt. Eine Klassenkameradin damals war sehr begeistert - aber Klöster gibts ja viele.

Weißt du Bernd, ich könnte mir schon vorstellen drei Stunden zu schweigen, selbst eine Woche würd ich mir ohne Übung zutrauen. Aber einen Film darüber gucken, das wär mir zu öde.

Ich würde nicht quasseln wollen, Ulli - ich befürchte, ich würde einschlafen...
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Susun S. Weed
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BerndF



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Anmeldungsdatum: 30.10.2006
Beiträge: 31
Wohnort: Köln
BeitragVerfasst am: 02.11.2006, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

LOL,

Zitat:
ch befürchte, ich würde einschlafen


das ist nicht schlimm. Ich mache sogar Kurse in denen ich den Leute erzähle das es überhaupt nicht schlimm ist, wenn sie darin einschlafen Zwinkern

Bei einigen Teilnehmern freue ich nicht sogar tatsächlich, wenn sie einschlafen. Das ist immer der erste Schritt in Richtung Entspannung. (Selber schlafe ich übrigens bevorzugt bei Fantasiereisen ein Zwinkern )

Daraus schließe ich: Der Film ist was für Dich Mit den Augen rollen

Liebe Grüße

Bernd
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